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Bericht
Hacker erpressen Kunden von Valartis

Valartis Bank: Schauspieler und Politiker müssen zittern. Keystone

Erpresser verlangen offenbar hohe Summen von Kunden der Liechtensteiner Valartis Bank. Ansonsten würden die Kontendaten weitergegeben. Das Institut schweigt zu den Medienberichten.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Kunden der Liechtensteiner Valartis Bank sind einem Zeitungsbericht zufolge Opfer von Erpressern geworden. Diese forderten die Kunden - darunter Politiker und Schauspieler - auf, zehn Prozent ihres Guthabens in der Internetwährung Bitcoin an sie zu überweisen, berichtet die «Bild am Sonntag».

Das Blatt beruft sich auf E-Mails, die die Bank-Kunden am Freitag in ihren Postfächern gefunden hätten. Sollte nicht gezahlt werden, wollen die Erpresser am Mittwoch Daten an Finanzbehörden und Medien weiterreichen.

Bank räumte Angriff ein

Erst vor wenigen Tagen waren Unbekannte in die Systeme der Valartis Bank eingedrungen. Das Institut räumte ein, Opfer eines Hackerangriffs geworden zu sein. «Wir haben die Behörden eingeschaltet, die Ermittlungen laufen», zitierte «Bild am Sonntag» Bankchef Andreas Insam.

Bei der Valartis Bank wie auch bei Citychamp war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Anfang des Jahres hatte der chinesische Investor Kwok Lung Hon über die Firma Citychamp Watch & Jewellery Group die Mehrheit an der Valartis-Bank von der in der Schweiz gelisteten Valartis-Gruppe übernommen.

(reuters/gku)

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