Die Helvetia Versicherung arbeitet an der künftigen Ausrichtung des Geschäfts und wird im Rahmen des Strategieprogramms 20.25 unter anderem Kosten einsparen. Geplant ist auch der Abbau von Stellen.

Bis Ende 2022 sollen in der Schweiz rund 140 Stellen verloren gehen, erklärte Helvetia-Chef Philip Gmür am Montag an der Halbjahresmedienkonferenz und bestätigte damit einen Bericht des Finanzportals «Inside Paradeplatz». Das wären rund 3,5 Prozent der Belegschaft hierzulande.

Weitere Kündigungen folgen

Ein Grossteil des Abbaus soll laut Gmür durch natürliche Fluktuation, also das Nichtbesetzen freigewordener Stellen, oder über frühzeitige Pensionierungen von Angestellten umgesetzt werden. Allerdings habe man auch bereits Kündigungen ausgesprochen und es dürften weitere folgen.

In einer vorsichtigen Schätzung geht Gmür davon aus, dass bis Ende 2022 um die 50 Kündigungen erfolgen werden. Für die Betroffenen sei ein Sozialplan aufgestellt worden, erklärte der Helvetia-Chef.

Auf die insgesamt 4000 Helvetia-Mitarbeitenden hierzulande gerechnet, wird knapp 3,5 Prozent der Belegschaft abgebaut. Der Abbau sei Teil des Strategieprogramms 20.25, sagte Gmür weiter. Bis 2025 plant Helvetia, die jährlichen Kosten um 100 Millionen Franken zu reduzieren. Das meiste davon werde über die Senkung der Sachkosten erreicht.

(awp/mbü)