1. Home
  2. Unternehmen
  3. E-Scooter: Flash heimlich in der Schweiz gestartet

Elektro-Trottinets
Hinter nebulösen Scootern in Zürich steckt deutsches Startup

Scooter von Go Flash in Zürich
«This is not a Scooter»: Geheimnissvolle Fahrgeräte in Zürich. Quelle: Patrik Berger

Der deutsche Mobilitätsanbieter Flash ist heimlich in der Schweiz gestartet. Mit einem Verwirrspiel erregte er Aufmerksamkeit.

Von Andreas Güntert
am 23.01.2019

Hinter den rund 50 E-Scooters, die Mitte Januar in Zürich unter dem Namen «This is not a scooter» auftauchten, steht der prominente deutsche Internet-Unternehmer Lukasz Gadowski mit seinem Unternehmen Flash. 

Torge Barkholtz, Schweizer Statthalter von Flash, begründet den geheimnisvollen Start als «Open-Beta-Test»: «Wir haben uns bewusst für die Schweiz als Standort für den ersten Test entschieden und wollten diesen in Ruhe durchführen.» Die Scooter sollen in einer späteren Phase unter der Marke «Flash» unterwegs sein.

Gadowski stand hinter Delivery Hero

Derzeit will Barkholtz das Schweizer Team um gut ein Dutzend Mitarbeiter verstärken.Gadowski, der Mann hinter Flash, ist in der deutschen Gründerszene eine bekannte Figur.

Der Unternehmer war  früher Investor der deutschen Online-Community StudiVZ. 2011 war Gadowski Mitgründer des Essenszustellers Delivery Hero, dessen Börsengang 2017 erfolgte.

Investoren pumpen Millionen in E-Scooters

Wagniskapitalgeber versprechen sich viel von dem deutschen Jungunternehmen. Erst vor wenigen Tagen erhielt Flash eine Finanzspritze von 55 Millionen Euro. 

Auch weltweit sorgen E-Scooter-Verleihsysteme für hohe Aufmerksamkeit. Vor allem die beiden US-amerikanischen Player Bird und Lime wurden in der jüngsten Vergangenheit mit Millionen von Venture-Kapital versorgt. 

Anzeige