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Im Silicon Valley verdienen Gründer bis zu 250'000 Dollar

WASHINGTON, DC - MAY 19:  Venture capitalist and co-founder of Andreessen Horowitz, Marc Andreessen participates in a 'Atlantic Exchange' interview at 1776 in The Penthouse May 19, 2014 in Washington, DC. An internet pioneer and co-founder of Netscape, Andreessen sits on the board of directors of Facebook, eBay, and HP.  (Photo by Chip Somodevilla/Getty Images)

Star-Investor Marc Andreessen vom VC-Unternehmen Andreessen Horowitz. Er hat die Gehälter in der amerikanischen Startup-Szene genauer unter die Lupe genommen.

Quelle: 2014 Getty Images

Eine Gehaltsliste enthüllt: CEOs von US-Startups verdienen bereits früh bis zu 250'000 Dollar. Das sieht in der Schweiz ganz anders aus.

Veröffentlicht am 07.10.2018

Eine Lohnliste mit den hohen Gehältern von Startup-Gründern, die an die Öffentlichkeit gelangt ist, sorgt im Silicon Valley für Gesprächsstoff.

Vor allem, weil die Gehälter ziemlich hoch sind: Schon die Chefs von jungen Tech-Startups, die erst in der Serie-A-Finanzierungsphase stecken, verdienen bis zu 250'000 Dollar jährlich. Bei Consumer-Startups, die Produkte im B2C-Bereich auf den Markt bringen, betragen sie pro Jahr bis zu 350'000 Dollar. Auch bei Tech-Startups können sie in der Serie-D-Phase ebenfalls bis auf diesen Betrag steigen. Der Durchschnittslohn in den USA liegt bei rund 58'00 Dollar, in der Schweiz bei rund 63'600 Dollar. 

Die geheime Studie über die Gehälter von CEO und anderen Führungskräften im Silicon Valley stammt vom VC-Unternehmen  Andreessen Horowitz, auch bekannt unter a16z, bei dem Star-Investor Marc Andreessen beteiligt ist. Dafür analysierte der VC mehrere tausend Stellenangebote für Führungskräfte bei Vermittlungsagenturen. Das amerikanische Wirtschaftsportal «Business Insider» hat die Liste vor einigen Tagen veröffentlicht. 

Boni kommen noch dazu

Die exorbitant hohen Jahressäläre sind aber nur ein Teil der Entlöhnung: Führungskräfte von Startups erhalten mit Equities auch Firmenbeteiligungen. Diese würden zwischen fünf bis sieben Prozent betragen.

Bei ganz jungen Unternehmen hat dies noch keinen Einfluss, sobald aber ein Börsengang ansteht, wird dieser Anteil wichtiger. Zudem zahlen die Startups auch Boni. Zähle man all diese Lohnfaktoren zusammen, könne ein Chef eines Startups in der Serie-D-Finanzierungsphase im Durchschnitt 640'000 Dollar verdienen, so die Studie. Auf der Stufe CTO, CFO und COO seien es weniger – aber mit 270'000 Dollar immer noch stattlich. 

In der Schweiz hat das Berner Startup Appentura, das überraschende Erlebnisse und Ausflüge anbietet, beispielsweise ihre Löhne offen gelegt. Der Gründer und Chef Stefan Flück verdient 40'000 Franken Grundgehalt, und kommt mit Zulagen pro Monat auf 64'448 Franken. Trotz Wachstum und Partnerschaften mit SBB oder Globus hat das Startup aber noch keine Finanzierungsrunde abgewickelt. Das St.Galler Startup Advertima zahlt laut «20 Minuten» allen Angestellten gleich viel Lohn – nämlich 8000 Franken pro Monat. 

(tdr)

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