Vor sieben Jahren wollte Sophie Trelles-Tvede an eine Party und hatte ein Problem: Sie fand keinen Haargummi. Kurzerhand band sich die damals 19-Jährige die Haare mit einem Telefonkabel zusammen.

Die Idee für Invisibobble war geboren. Und zwar in der Schweiz. Die Tochter eines Spaniers und einer Dänin verbrachte ihre gesamte Kindheit und Schulzeit in zugerischen Walchwil. Dann kam sie auf die Idee, einen spiralenförmigen Haargummi zu etablieren. Ein Jahr später, berichtet «Gründerszene», sei das Produkt bei zahlreichen Friseuren im Verkaufsregal gestanden.

In über 70 Ländern erhältlich

Richtig gezündet habe die (Haar-)Bombe schliesslich Ende 2013, als die britische Drogeriekette Boots gleich 20'000 Invisibobbles geordert habe. Die Story, die an einer Bad-Taste-Party an ihrer Uni begonnen hatte, wuchs sich in nie gedachter Art und Weise aus. Inzwischen sind die aus der Not geborenen Haargummis in über siebzig Ländern in rund 85'000 Verkaufsstellen erhältlich. 

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Trelles-Tvedes Firma New Flag soll inzwischen jährlich sagenhafte 50 Millionen Euro Umsatz machen damit. Trotz ihrer Liebe zur Schweiz ist ihr Unternehmen in München beheimatet. Der Zugang zum europäischen Markt sei von dort aus besser, sagt die 26-Jährige. Der magische Haargummi von Invisibobble ist aber natürlich auch hierzulande erhältlich, beispielsweise bei Manor und Douglas.

(tdr)