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Verlegung
Japanische Bank wechselt von London nach Frankfurt

Frankfurt: 3000 bis 5000 neue Arbeitsplätze dank Brexit. Keystone

Die Sumitomo Mitsui Financial Group verlegt ihre Europa-Zentrale wegen dem Brexit nach Frankfurt. Der Entscheid der Briten soll der deutschen Finanzmetropole tausende neue Arbeitsplätze bringen.

Veröffentlicht am 01.07.2017

Japans drittgrösste Bank Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) wird einem Pressebericht zufolge wegen des Brexits ihre Europa-Zentrale von London nach Frankfurt verlegen. Damit sei auch ein Umzug von Beschäftigten verbunden, berichtete die Wirtschaftszeitung «Nikkei» berichtete am Samstag, ohne dies zu beziffern.

Derzeit arbeiten rund 1000 SMFG-Mitarbeiter in London. Die beiden grössten japanischen Wertpapierhändler Nomura Holdings und Daiwa Securities haben sich bereits für Frankfurt als ihren künftigen Standort in der EU entschieden.

Arbeitsplätze für Frankfurt

Nach dem geplanten EU-Austritt Grossbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen.

Die beiden japanischen SMFG-Konkurrenten Mitsubishi UFJ Financial Group and Mizuho Financial Group sind nicht auf einen Umzug angewiesen, da sie bereits Tochtergesellschaften in Amsterdam haben.

Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen.

(reuters/gku)

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