«In jeder Schule gibt es die coolen und beliebten Kids. Wir wollen die coolen Kids. Grenzen wir Menschen aus? Na, klar!» So äusserte sich Mike Jeffries, Chef der amerikanischen Marke Abercrombie & Fitch, vor sieben Jahren gegenüber dem Magazin «Salon». Auch wenn er mittlwerweile zurückgekrebst ist und sich entschuldigte - die Äusserung sorgt bis heute für Aufruhr.

Einer der Kritiker ist Drehbuchautor Greg Karber aus Los Angeles. Er stellte nun ein Video auf Youtube (siehe unten), in welchem er dazu auffordert, Kleider von Abercrombie & Fitch an Obdachlose zu verteilen. Mit der Einkleidung der weniger coolen Kids soll Jeffries' ein Strich durch die Rechnung gemacht werden.

Extravaganter Firmenchef

Obwohl die so eingekleideten Obdachlosen bestimmt gerne darauf einsteigen würden, ist nicht zu erwarten, dass sie von Jeffries dasselbe Angebot bekommen wie die Stars der MTV-Reality-Soap Jersey Shore, in der eher wenig gebildete Amerikaner ihr Leben öffentlich machen. Diesen bot der extravagante Firmenchef Geld dafür, dass sie die Kleider seiner Marke nicht mehr tragen, wie das «Wall Street Journal» schreibt.

(jev)