Nach dem Bezug ihres neuen Logistikgebäudes setzte die in Hägendorf ansässige F. Murpf AG ihren Expansionskurs im vergangenen Jahr mit dem Bau eines weiteren Logistikcenters fort. Das auf Transport und Lagerung von Lebensmitteln spezialisierte Unternehmen folgte damit dem steigenden Platzbedarf seiner bestehenden Kunden und schuf zusätzliche Lagerfläche für den zukünftigen Geschäftsausbau. Für die optimale Raumnutzung der neuen Halle sorgt ein Hochregallager-Schmalgangsystem der SSI Schäfer AG. Konzipiert für Paletteneinlagerung in Doppeltiefe ist dies die bisher erste Anlage dieser Art in der Schweiz.

Die neue, als temperiertes Lager (14-18 °C) ausgelegte Halle stellt den Kunden der F. Murpf AG auf einer Fläche von 4000 m2 rund 12 000 Palettenstellplätze zur Verfügung. Genutzt wird sie vorrangig als Pufferlager für Roh-, Halbfertig- und Fertigwaren wie Milchpulver, Margarine und Mehl, welche dort für die Belieferung der Lebensmittelindustrie vorgehalten werden.

Effizient «en bloc»

Hohe Umschlagsgeschwindigkeiten und grosse Kommissioniermengen erfordern oft eine blockweise Räumung des Lagers. Die Kombination aus Hochregal-Lösung mit Schmalgang-Bauweise bietet für solche Anforderungen erfahrungsgemäss höchstmögliche Effizienz. Die Experten von SSI Schäfer konnten in diesem speziellen Fall durch eine Lagerlösung, die die Einlagerung der Paletten in Doppeltiefe ermöglicht, sozusagen «nachdoppeln» und eine weitere Kapazitätssteigerung erzielen, die auch der weitestgehend homogenen Zusammensetzung der Lagergüter entgegenkommt. Aus einer Hand lieferte das Klettgauer Unternehmen der F. Murpf AG die gesamte Konzeption, Projektplanung und Umsetzung sowie ihr Regalsystem PR 600 einschliesslich Montage für dieses Hochregallager.

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Die Anlage wurde mit den passenden, auf die Bedienung von Doppelttiefe ausgelegten Hochleistungs-Schmalgangstaplern ausgestattet. Um eine optimale Flächennutzung zu erzielen, erfolgt die Führung der Schmalgangstapler über Induktion. Dies hat den Vorteil, dass die Bereitstellplätze in die Regalanlage integriert sind und mit Deichselgeräten bedient werden können. Die Vorzone konnte damit auf ein Minimum reduziert werden.