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Aviatik
Lufthansa zeigt Interesse an den Airlines von Thomas Cook

Swiss CEO Harry Hofmeister am 4. Schweizer Luftfahrtkongress in Duebendorf am Dienstag, 26. Oktober 2010. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Harry Hohmeister: Der ehemalige Swiss-Chef ist jetzt im Konzernvorstand der Lufthansa.Quelle: Keystone

Der Reisekonzern Thomas Cook liebäugelt mit dem Verkauf seiner Fluggesellschaften. Swiss-Mutterkonzern Lufthansa zeigt Interesse.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Der Reisekonzern Thomas Cook prüft einen Verkauf seiner Airlines, wie letzte Woche bekannt wurde. An einer allfälligen Übernahme hat auch die Lufhansa Interesse: «(...) wir werden uns genau anschauen, welche Ansätze es hier geben könnte», sagte Lufthansa-Manager Harry Hohmeister dem deutschen «Handelsblatt». Die Lufthansa habe mit Eurowings bewiesen, dass sie sich in diesem Segment gut entwickeln könne. Zu Thomas Cooks Airlines gehört unter anderen die Chartergesellschaft Condor – insgesamt sind für den britischen Reisegiganten rund hundert Flugzeuge im Einsatz.

Hohmeister begründet das Interesse auch mit der Marktbereinigung im europäischen Airlinegeschäft. «Es gibt schlicht zu viele Airlines in Europa, die in dem harten Wettbewerb nicht bestehen können. Das zeigen die Insolvenzen der vergangenen Monate mehr als deutlich», sagte der ehemalige Swiss-Chef.

In dem Interview zeigte sich Hohmeister zudem optimistisch, dass Lufthansa doch noch bei Alitalia zum Zug kommt. Der Konzern buhlt schon länger um die insolvente italienische Airline. «Die Entscheidung ist (...) noch offen. Und wir haben immer gesagt: Der italienische Markt ist ein sehr wichtiger und starker Markt für uns», sagte Hohmeister.

(mbü)

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