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Marriott und Ikea planen Billig-Hotelkette

So sollen die Moxy-Hotels aussehen: Ikea will in neue Geschäftsfelder investieren. (Bild: ZVG)

Das schwedische Möbelhaus steigt ins Hotelgeschäft ein: Gemeinsam mit der US-Hotelkette will sie mit einer Billig-Linie in der Branche Fuss fassen.

Veröffentlicht am 05.03.2013

Der US-Hotelkonzern Marriott und der schwedische Möbelriese Ikea wollen gemeinsam eine Billig-Hotelkette in Europa starten. Geplant sei, in den nächsten zehn Jahren insgesamt 150 Hotels mit preiswerten Zimmern in zehn Ländern auf dem Kontinent aufzubauen, erklärte Marriott-Chef Arne Sorenson in Berlin.

Geplant sind neue Hotels in Deutschland, Österreich, Grossbritannien, Irland, den Niederlanden, Finnland, Norwegen und Schweden. Das erste Hotel unter der Marke «Moxy Hotels» werde in Mailand Anfang kommenden Jahres den Betrieb aufnehmen. Die neue Hotelmarke ziele auf eine preisbewusste, reiseerfahrene junge Kundschaft, die offen sei für «neue Technologie», erklärte Sorenson. Die Zimmer seien in einem «zeitgemässen» Design gestaltet. Das Konzept sei über fast zwei Jahre hinweg entwickelt worden.

Marriott-Europachefin Amy McPherson erklärte, sie sehe in den Moxy Hotels eine grosse Möglichkeit, den Marktanteil von Marriott in Europa auszubauen. 2015 will Marriott zusammen mit der neuen Kette eine Kapazität von 80'000 Zimmern erreichen. 

Der Ikea-Immobilienverwalter Inter Hospitality Holding werde Eigentümer der ersten Moxy Hotels. Gemanagt würden die Häuser vom norwegischen Hotelbetreiber Nordic Hospitality, der als Franchisenehmer mit Marriott zusammenarbeite.

(muv/vst/sda)

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