Der Financier und ehemalige Präsident des Rennvereins Zürich, Martin Gloor, wird aus der Untersuchungshaft entlassen. Corinne Bouvard, Sprecherin der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft, bestätigte am Donnerstag eine Meldung des «Regionaljournals Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF.

Gloor kommt auf Antrag der Staatsanwältin frei, wie Bouvard weiter sagte. Es wurden jedoch Ersatzmassnahmen angeordnet. Gloor muss sich regelmässig melden und es ist eine Pass- und Schriftensperre angeordnet worden.

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Gemäss Bouvard steht zur Diskussion, den Fall im abgekürzten Verfahren abzuschliessen. Damit kann gegen Gloor eine Höchststrafe von fünf Jahren ausgesprochen werden.

Der 45-jährige Gloor war im Dezember 2011 in Zürich festgenommen worden. Ihm wird Veruntreuung von Geldern vorgeworfen, die Investoren ihm zu Gunsten von Jungunternehmen anvertraut hatten. Er soll bis zu 30 Millionen Franken veruntreut haben. In der U-Haft legte er ein Geständnis ab.

(tke/aho/sda)