Managed Futures werden von professionellen Money-Managern geführt, auch bekannt als Commodity Trading Advisors (CTAs) und sind Investment-Strategien, welche auf den globalen Futures-Markt spezialisiert sind. Die meisten Managed-Futures-Strategien verwenden systematische Handelsmodelle, basierend auf technischen Analysen und historischen Kursmustern, um zukünftige Preisentwicklungen zu antizipieren.

Die Mehrzahl der erfolgreichen Managed-Futures-Fonds verwenden systematische Trendfolge-Strategien. Das Anlageuniversum besteht aus Futures auf Aktien, Rohstoffe, Währungen und Zinsen.

Aktienähnliche Renditen

In der Vergangenheit wiesen Managed-Futures-Strategien aktienähnliche Renditen auf, allerdings mit geringerer Kursschwankungsbreite (Volatilität). Gleichzeitig erwiesen sich die Managed Futures Strategien als vom Marktgeschehen unabhängiger, da durch das Eingehen von Long- und Short-Positionen in steigenden und in fallenden Märkten profitiert werden konnte. Aufgrund ihrer geringen Korrelation zu traditionellen Anlageklassen sind Managed-Futures-Strategien aus Portfoliosicht sehr interessant, da sie zur Diversifikation des Depots beitragen können.

In Krisensituation, wenn viele Anlageinstrumente versagen, spielen Managed-Futures-Strategien ihre Stärken voll aus. So zeigt sich der CASAM/CISDM CTA Index - ein Index, der die durchschnittliche Entwicklung von CTA zusammenfasst und abbildet - von Krisen wie auch der aktuellen Finanzkrise wenig beeindruckt. Im Gegenteil: CTA funktionieren in Zeiten höherer Volatilitäten sogar besser als in ruhigen Zeiten, da sich bei hohen Volatilitäten stärkere Markttrends ausbilden können und sich somit auch die Tradingmöglichkeiten erhöhen können. Die Performance der meisten Managed-Futures-Strategien korreliert also mit der Volatilität.

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Durch ihre Krisenstabilität sind CTA in jüngster Zeit aufgefallen und rücken seitdem verstärkt in den Fokus der Anleger. Schätzungen zufolge sind die verwalteten Vermögen in Managed-Futures-Strategien seit 2002 von 45 auf über 200 Mrd Dollar Ende 2008 gestiegen. Allerdings sind CTA oft nicht transparent und für Anleger von CTA-Funds daher eine «blackbox».Gegenüber den klassischen CTA-Fonds steht ein neuer CTA-Index, der sogenannte Trader VIC Index (TVI), der auf transparente Weise regelbasierte CTA-Strategie abbildet. Index-Vater ist Wall-Street-Legende Victor Sperandeo, ein professioneller Wall-Street-Händler und Money-Manager mit über 40 Jahren Erfahrung im Handel mit Futures. Sperandeo arbeitete unter anderen mit George Soros zusammen und ist Autor mehrerer Bücher über Handelsstrategien.

Transparent, also verständlich

Der TVI besteht aus 24 liquiden Futures-Kontrakten aus den Bereichen Rohstoffe, Währungen und Zinsen. Der Index erlaubt sowohl Long- als auch Short-Positionen und kann dadurch von steigenden und von fallenden Märkten profitieren. Um einen Markt-trend zu identifizieren werden gleitende Durchschnitte betrachtet. Liegt der aktuelle Preis eines Futures-Kontrakts über dem gleitenden Durchschnitt, stellt dies ein Kaufsignal dar - ist der Preis darunter - ein Verkaufssignal.

Dieses einfache Prinzip konnte in der Rückrechnung im Zeitraum von Juli 1990 bis Mai 2009 eine langfristig stabile Rendite von 13% pro Jahr bei einer Schwankungsbreite von nur 7% erzielen. Zum Vergleich der MSCI World Index: 5% Rendite und 16% Schwankungsbreite. Gegenüber anderen Managed-Futures-Strategien ist der TVI nicht nur regelbasiert, sondern auch transparent, also verständlich.