Harald Glööckler will den Schweizer Immobilienmarkt erobern. Mit seinem Unternehmen Glööckler House & Home bietet er neu hierzulande Fertighäuser an, wie Recherchen der «Handelszeitung» zeigen. Die Firma vermarktet das von Glööckler entworfene Haus «Petit Palais». «Unverkennbare Silhouette des Petit Palais sind die vier Türme. Im Glööckler-Haus sind die Hausbesitzer Königin und König stilvollen Wohnens», preist der exzentrische deutsche Modedesigner seine Immobilien an.

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Bislang hatte Glööckler indes in der Schweiz noch kein Erfolg. Der barocke Palast habe hierzulande noch keine Käufer gefunden, sagt Gemäss Steffi Möbes, Glööcklers Repräsentantin in der Schweiz. Man habe aber diverse Grundstücke an besten Lagen im Angebot, worauf ein Glööckler-Haus gebaut werden könnte – etwa in Brissago oder Chur. In Deutschland hat der Designer, der auch Tapeten, Teppiche oder Hundeaccessoires kreiert, bereits mehrere «Petit Palais» verkauft.

Jedes fünfte Haus ist ein Fertighaus

Mit dem Markteintritt in der Schweiz beweist Glööckler Geschäftssinn. Denn das hiesige Fertighausgeschäft ist ein Wachstumsmarkt. Laut Angaben des Branchenverbandes kommen vorgefertigte Einfamilienhäuser aktuell auf einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Vor zehn Jahren war erst jedes zwanzigste Haus ein Fertighaus. Insgesamt wurden letztes Jahr 1700 Einfamilienhäuser in System- oder Fertigbauweise erstellt.

Lesen Sie mehr zum Thema, in der neuen Ausgabe der Handelszeitung, ab Donnerstag, an Ihrem Kiosk.