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MyMuesli macht Millionen in der Schweiz

MyMuesli im Regal von den eigenen Stores
In einigen ausgewählten Shops gibt es die Müsli von MyMuesli auch über die Ladentheke zu kaufen. Quelle: Keystone

Nach zehn Jahren hat MyMuesli erstmals Zahlen veröffentlicht. Der Schweizer Markt ist für das Vorzeige-Startup wichtig.

Von David Torcasso
am 20.02.2018

Das deutsche Unternehmen MyMuesli hat zum ersten Mal nach zehn Jahren Unternehmenszahlen veröffentlicht: Gemäss diesen Zahlen setze das Unternehmen 2016 rund 51 Millionen Euro um. Davon machte das Unternehmen drei Millionen Euro Umsatz in der Schweiz, wo das Unternehmen auch mit Shops vertreten ist. 

«Die Schweiz ist ein wichtiges Land für uns», sagt Mediensprecherin Wenke Rittmeyer von MyMuesli. Man habe hier treue Müslifreunde, die das Startup bereits zu Anfangszeiten begleitet hätten, so Rittmeyer. Auch die Stores in der Schweiz – in Zürich, Winterthur, Basel und Bern – seien beliebt. Neueröffnungen seien aber zurzeit nicht geplant. Man wolle sich auf das internationale Wachstum nach Schweden und Holland konzentrieren. 

Ähnlich wie MyChocolate

MyMuesli gilt als Vorzeige-Startup der deutschen Gründerszene – ähnlich wie «MyChocolate» aus der Schweiz. Die Gründer Hubertus Bessau, Max Wittrock und Philipp Kraiss haben vor fast elf Jahren im deutschen Passau eine Marke geschafffen, die inzwischen eine feste Grösse im Handel ist.  

Die Umsatzzahlen aus dem Jahre 2015 und 2016 zeigen einen Wachstum von 35 Prozent auf, wovon MyMuesli mit 41 Millionen Euro den Grossteil  der 51 Millionen Euro Umsatz in Deutschland erwirschaftet. Danach folgen Österreich mit 5 Millionen Euro, die Schweiz mit 3 Millionen Euro. MyMuesli ist mittlerweile auch nach Schweden und Holland expandiert, wo ingesamt 1 Million Euro umgesetzt wurde. 

Zuversichtlich bei Wachstum

2016 holte MyMuesli mit dem Hamburger Investor Genui wieder einen Geldgeber an Bord, der einen Drittel der Anteile erwarb. Die Strategie lautet: Man wollte die eigenen MyMuesli-Shops ausbauen und die internationale Expansion vorantreiben. Das starke Wachstum von 2015 auf 2016 dürfte damit einen Zusammenhang haben – wobei die Zahlen für 2017 noch nicht bekannt sind. Wenke Rittmeyer sagt: «Der Wachstumstrend wird aber nach dem jetzigen Stand weiter positiv bleiben». 

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