Die Leute sollen das Staunen lernen, so lautete die Vision von Erich von Däniken, dem Hauptinitiator des Mystery Parks. Der Besucher soll für Stunden aus dem Alltag geführt und dank faszinierenden, überraschenden Erlebnissen zum Nachdenken angeregt werden. In Interlaken werden erstmals in Themenpavillons und Themenlandschaften die grossen Rätsel dieser Welt zusammen an einem Ort zugänglich, erlebbar und greifbar gemacht. Auf den Spuren des Erfolgsautors Erich von Däniken können die Besucher während des ganzen Jahres die sieben Themen-Pavillons erkunden. Von der ägyptischen Pyramide zu den imposanten Boden-Figuren von Nazca in Peru, fliegen in indischen Vimanas und treten in Kontakt mit einem fremden Planeten. Und dieses Konzept ist erfolgreich. Bereits im ersten Betriebsjahr haben über 336000 Gäste den Mystery Park entdeckt. Klar, dass die Verantwortlichen auch auf Hygiene und Sauberkeit grossen Wert legen, damit sich die Besucher in einer Welt des Staunens rundum wohl fühlen.

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Gepflegtes Erscheinungsbild ist wichtig

«Für unsere Gäste ist es ein beeindruckendes Erlebnis, hier zu sein», erklärt Hans-Ulrich Ramseier, Indoor Maintenance bei Mystery Park. «Sauberkeit ist für uns alles und betrifft die Böden, das Mobiliar oder die von Besuchern benutzten Bereiche. Zudem müssen auch die grossen Fenster und Glasfassaden regelmässig gepflegt werden. Uns geht es um den Gesamteindruck», betont Ramseier. Die besondere Herausforderung an die Reinigungsmannschaft vor allem in Hinblick auf die Teppichböden sei, dass der Mystery Park praktisch das ganze Jahr offen ist.

Die einzigen Ausnahmen bilden nur der Weihnachts- und Neujahrstag. Die Reinigungsequipe von zehn Fachleuten ist rund um die Uhr für die Pflege und den leichten Unterhalt verantwortlich. Die Reinigungszeiten wurden den Besucherströmen angepasst. So wird die grosse Bodenfläche (430 m Länge und 8 m Breite) hauptsächlich von 7.00 Uhr bis 10.00 Uhr morgens gereinigt. Danach werden regelmässige Rundgänge durch Zweierteams vorgenommen und nur das Gröbste entfernt und gesammelt, um die Besucher nicht zu beeinträchtigen. Denn während den Spitzenzeiten wird der Mystery Park von mehr als 2500 Besuchern frequentiert. Darum wird nur in Ausnahmenfällen gereinigt, wenn dies beispielsweise bei Saft- oder Kaffeeflecken nötig ist.

Generell wird in zwei Schichten gearbeitet. Die erste Schicht beginnt um 7.00 Uhr und endet um 16.30 Uhr, die zweite Schicht startet um 9.00 und ist bis 18.00 Uhr im Einsatz. Zusätzlich ist immer mindestens eine Person gemäss Rotationsprinzip für die Reinigung der grossen Fensterflächen verantwortlich.

Umfangreicher Maschinen- und Gerätepark

Um die anspruchsvollen Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten optimal auszuführen, war auch die Anschaffung eines objektbezogenen Maschinen- und Geräteparks nötig. Die Verantwortlichen wollten es nicht dem Zufall überlassen und luden mehrere Firmen ein, ihre Produkte während einer gewissen Zeit im Park zu testen. Anschliessend wurden alle getesteten Marken miteinander verglichen, ihre Vor- und Nachteile gegenüber gestellt. «Nach sorgfältiger Evaluation haben wir uns schliesslich für die Marke Kärcher entschieden», erklärt Hans-Ulrich Ramseier.

Zwar habe er vorher die Marke Kärcher lediglich in Zusammenhang mit den Hochdruckreinigern gebracht. Doch nach verschiedenen Tests und der umfassenden Einführung durch Thomas Leben, Key Account Manager der Kärcher AG, Dällikon, war der Entscheid gefallen, welche Maschinen eingesetzt werden. Zum neuen Maschinen- und Gerätepark gehören mehrere Nass-/Trockensauger NT 561 Eco, Akkubesen K 50, Hochdruckreiniger 10/25 SX, Kehrsaugmaschinen sowie eine Aufsitzkehrmaschine KMR 1550 D Kat (mit zwei Seitenbesen). Diese kompakten Arbeitsgeräte und Maschinen sind dank ihre Zuverlässigkeit ständig im Einsatz. Für gezielte Sondereinsätze werden einige Modelle von Nass-/ Trockensaugern verwendet, darunter auch im Küchenbereich. Die Nass-/Trockensauger nehmen groben Schmutz, aber auch Flüssigkeiten dank ihrer starken Turbine auf. Mit zwei grossen Laufrädern hinten und den beiden Lenkrollen vorn sind die robusten Geräte kippsicher und sehr beweglich.

Erwähnenswert ist eine spezielle Lösung bei der Entsorgung von Küchenabfällen wie Kompostgut, Petflaschen oder allgemeinem Kehricht. Diese werden mit Hilfe von Abwurfröhren in der Küche direkt in die Container, die sich im Keller befinden, befördert. Die je drei Abwurfröhren in den drei Restaurants mit einem Durchmesser von 30 cm müssen regelmässig gereinigt werden. Zum Einsatz kommt ein Kärcher-Hochdruckreiniger.

Dieser unbeheizte Hochdruckreiniger ist für Einsätze im Dauerbetrieb geeignet. «Mit einem Druck von bis zu 250 bar entfernt der HD 10/25 selbst hartnäckigen Schmutz», betont Thomas Leben. Dank der neuen Easy-Press-Pistole mit verbesserter Ergonomie lässt sich das Gerät mit stark reduzierter Abzugskraft und ohne Haltekraft bedienen. Die Wassermenge und der Druck können durch Drehen am Servopress-Regler vor der Pistole stufenlos dosiert werden.

Mit dem vorhandenen Maschinen- und Gerätepark und dessen Reinigungsleistung zeigt sich das Unterhaltsteam des Mystery Parks zufrieden. Gleichzeitig wird auch die gute Zusammenarbeit mit den Kärcher-Verantwortlichen erwähnt, die falls nötig sofort zur Stelle sind.

Markt: Gezielter Graffitischutz

Hausfassaden, Telefonzellen, Bahnwaggons und nicht zuletzt denkmalgeschützte Objekte werden immer wieder zum Ziel von Sprayern. Der Schaden, der jährlich durch verschiedene Graffiti-Sprayaktionen entsteht, ist enorm. Gegenüber den ungeliebten Wandmalereien ist man allerdings nicht ganz machtlos. Die Atramex AG, Diepflingen BL, bietet die Möglichkeit, sich wirksam vor Graffiti-Schäden zu schützen. Vorbeugen heisst die Devise. Noch bevor der ungebetene Sprayer sein Werk vollbringt, empfehlen die Bautenschutzfachleute die Oberfläche mit Hilfe eines Beschichtungssystems zu schützen. Speziell entwickelte Anti-Graffiti-Produkte wie Polyprotect-Graffitischutz sorgen für eine langzeitige Wirkung. Diese Beschichtung bietet einen vollwertigen Schutz für Bauten nach der internationalen Norm OS4 (Oberflächenschutz). Polyprotect-Graffitischutz lässt sich auch mit einer klassischen Tiefgrundapplikation kombinieren. Dieses Graffiti-Prophylaxe-System ist geeignet für poröse, mineralische und unbeschichtete Oberflächen, wie Kalksandstein, Ziegel, Naturstein, Putz, Beton sowie nicht mineralische Oberflächen wie Kunststoffputze.

Team-Reinigung

Das Zürcher Reinigungsunternehmen Hägni AG hat ein neuartiges Qualitätskonzept entwickelt . «Wer ein Reinigungsunternehmen engagiert, erwartet zu Recht eine tadellose Dienstleistung», erklärt Remo Hägni und ergänzt selbstkritisch, dass diese Erwartungen in der Realität allzu oft nicht erfüllt würden. Dank dem neuen Qualitäts- und Motivationsprogramm «just clean» wird die Kundenzufriedenheit massgeblich gesteigert. Das Programm basiert auf dem einfachen Gedanken von eigenverantwortlichen Reinigungs-Teams, dem so genannten Team Hägni. Konkret wird für jeden Kunden und für jedes Objekt nach einem streng definierten Anforderungsprofil das optimale Team rekrutiert. Objektspezifisch geschult arbeitet es nach klar formulierten Zielvorgaben. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter trägt nach den drei Prinzipien Eigenverantwortung, Eigenmotivation und Eigenkontrolle Mitverantwortung. Dazu gehört, dass die Teams die Arbeit vor Ort selbstständig organisieren und sich bei der Ausführung gegenseitig unterstützen sowie kontrollieren. Die Motivation liegt in der perfekten Arbeit des Teams, das am Erfolg mit einem Bonus direkt partizipiert.