Der für das operative Geschäft zuständige Manager Barney Harford sowie Marketing-Chefin Rebecca Messina nehmen ihren Hut, wie Konzernleiter Dara Khosrowshahi in einer von Reuters eingesehenen Mitteilung an die Belegschaft erklärte.

Er selbst habe nun die Möglichkeit, sich noch mehr um das Tagesgeschäft der größten Abteilungen - Fahrdienste und Essenslieferungen - zu kümmern. Diese Sparten würden künftig direkt an ihn berichten.

Investitionen in das Fracht- und Essensliefergeschäft sowie Kosten für den Börsengang hatten Uber im ersten Quartal wie erwartet einen Verlust von einer Milliarde Dollar beschert. Der Fahrdienstvermittler hatte Mitte Mai einen Fehlstart an der Börse hingelegt. Die Aktien des kalifornischen Technologie-Unternehmens fielen bei ihrem Börsendebüt in New York zeitweise um mehr als acht Prozent unter ihren Ausgabepreis von 45 Dollar. Bei der viel beachteten Neuemission an der Technologiebörse Nasdaq erlöste Uber mehr als acht Milliarden Dollar.

Uber hat weltweit die Taxibranche auf den Kopf gestellt und die Art verändert, wie Menschen mobil unterwegs sind: Die Firma vermittelt Mitfahrten über eine Handy-App, zuletzt zählte sie nach eigenen Angaben 91 Millionen Kunden pro Monat.

(Reuters/dhü)

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