Der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé hat im ersten Halbjahr einen Umsatz von 45,5 Milliarden Franken erreicht; dies nach 43,9 Milliarden im gleichen Vorjahreszeitraum. Das organische Wachstum lag bei 3,6 Prozent, verglichen mit zuvor 2,8 Prozent.

Unter dem Strich blieb ein um rund 15 Prozent tieferer Reingewinn von 5,0 Milliarden Franken. Hinter dem Rückgang steckt allerdings auch ein Basiseffekt: Im ersten Halbjahr 2018 konnte Nestlé einen ausserordentlichen Ertrag aus dem Verkauf des US-Süsswarengeschäfts verbuchen.

Die Ergebnisse lagen im Rahmen der Erwartungen von Experten und Analysten – allenfalls leicht darunter.

«Das Wachstum war breit abgestützt», sagt Konzernchef Mark Schneider, «wobei die USA, unser grösster Markt, einen besonders hohen Zuwachs auswiesen.» Auffällig sei die Dynamik bei den Produkten für Heimtiere sowie im Kaffeegeschäft; dieses kehrte zu mittleren einstelligen Wachstumsraten zurück. 

Der Ausblick wird bestätigt. Fürs Gesamtjahr erwartet das Nestlé-Management um CEO Mark Schneider ein organisches Umsatzwachstum um die 3,5 Prozent; die operative Ergebnismarge sollte bei 17,5 Prozent oder höher zu liegen kommen. Damit sollte auch der Gewinn je Aktie steigen. 

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Mit Starbucks auch in weitere Länder

Die Einführung von Starbucks sei ein grosser Erfolg gewesen. Mark Schneider wird dazu zitiert mit der Aussage: «Wir werden diese einzigartige Marktgelegenheit optimal nutzen und Starbucks-Produkte in weiteren Ländern einführen sowie zusätzliche Innovationen lancieren.»

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