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Nahrungsmittel
Nestlé sichert sich Technologie zur Bekämpfung von Eisenmangel

Nestle's CEO Ulf Mark Schneider speaks during the general meeting of the world's biggest food and beverage company, Nestle Group, in Lausanne, Switzerland, Thursday, April 6, 2017.(KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Mark Schneider: Der Deutsche geht mit Nestlé auf Einkaufstour.Quelle: © KEYSTONE / LAURENT GILLIERON

1,6 Milliarden Menschen leiden an Eisenmangel. Nestlé sieht darin ein Geschäft – und kauft eine Technologie zur Bekämpfung des Leidens.

Veröffentlicht am 29.01.2019

Nestlé hat eine von neuseeländischen Wissenschaftlern entwickelte Technologie zur Bekämpfung von Eisenmangel erworben. Sie trage den Namen «Ferri Protm» und beeinträchtige bei ihrer Verwendung in Lebensmitteln und Getränken deren Geschmack nicht, teilte der Westschweizer Nahrungsmittelkonzern am Dienstag mit.

Weltweit leiden gemäss den Angaben insgesamt 1,6 Milliarden Menschen an Eisenmangel. Gefährdet seien besonders Frauen und Kinder. Sollten sie unbehandelt bleiben, so könne dies zu schweren psychischen und physischen Schäden führen, hiess es.

Der Kauf von «Ferri Protm» passt zu Nestlés aktueller Strategie: Im Rahmen dieser ortet der Konzern vor allem im Bereich «Consumer Healthcare» neue Wachstumsmöglichkeiten. Finanzielle Angaben zu dem Kauf wurden im Communiqué keine gemacht.

(sda/mbü/mlo)

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