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Ranking
Noch eine Hitparade

Armin Kiser auf dem Weg an die Hochschule Luzern (HSLU). (Bild: Peter Frommenwiler)

Bislang galt beim Executive MBA «Top 100» der «Financial Times» als globale Benchmark. Neu mischt «The Economist» mit «Top 62» mit.

Von Norman C. Bandi
am 18.09.2013

Die britische Wirtschaftszeitung ­«Financial Times» prüft seit Jahren Executive-MBA-Programme auf Herz und Nieren. Mit ihrer nächsten Hitparade ist demnächst zu rechnen.

Doch jetzt schickt sich das britische Wirtschaftsmagazin «The Economist» an, ihr auch auf diesem Gebiet Konkurrenz zu machen. Bei den Vollzeit-MBA-Programmen duellieren sich die beiden Printtitel im globalen Vergleich schon lange.

Northwestern University dominiert

Zum ersten Mal hat «The Economist» diesen Sommer das «Ranking of Executive MBA Programmes» veröffentlicht (siehe Tabelle). Auch hier schwingt die Kellogg School of Management der amerikanischen Northwestern University oben aus. Aber nicht wie bei der «Financial Times» mit dem Kellogg-HKUST EMBA in Kooperation mit der HKUST Business School der chinesischen Hong Kong University of Science and Technology (HKUST), sondern mit dem Kellog-Schulich EMBA in Kooperation mit der Schulich School of Business der kanadischen York University – bei der «Financial Times» letztes Jahr auf dem 27. Rang in den «Top 100» gelandet.

Insgesamt klassiert sich die Kellogg School of Management bei «The Economist» viermal unter den besten 10 der Welt. Bei der Konkurrenz sind die vier gleichen Angebote nur unter den besten 30 zu finden, noch als gemeinsamer Lehrgang mit der deutschen Otto Beisheim School of Management auf Platz 18 oder als traditioneller Executive MBA der Northwestern University auf Platz 23, jedoch bei der «Financial Times» immer schlechter. Kleiner Wermutstropfen: Es fehlen bei «The Economist» diverse klingende Namen.

Erfreuliche Erfolge für die Schweiz

Aus helvetischer Sicht ist es beachtlich, dass insgesamt neun Executive-MBA-Programme in diesen weltweiten Rankings zu finden sind, bei «The Economist» vier von 62 und bei der «Financial Times» fünf von 100. Gleich drei Schweizer Anbieter haben es in beide Hitparaden geschafft: Die private Kaderschmiede IMD in Lausanne in beiden Fällen mit dem regulären EMBA (10. Rang bei «The Economist» und 20. Rang bei der «Financial Times»), die Universität St. Gallen (HSG) mit dem Om­nium Global EMBA in Kooperation mit der Rotman School of Management der kanadischen University of Toronto (Platz 35 bei «The Economist») und alleine mit dem EMBA HSG (Platz 56 bei der «Financial Times») sowie die Universität Bern zweimal mit dem Rochester-Bern EMBA, der als Dual Degree mit der Simon Graduate School of Business der amerikanischen University of Rochester durchgeführt wird (48. Rang bei «The Economist» und 80. Rang bei der «Financial Times»).

2012 zum ersten Mal im Klassement der «Financial Times» waren die EMBA der Universitäten in Lausanne auf Platz 96 sowie in Zürich auf Platz 100 (siehe Seite 45). Und der vierte schweizerisch geprägte Vertreter in der neuen Hitparade von «The Economist» ist der Strathclyde MBA, der sich unter den Top 30 einreiht (siehe Seite 50). Dieser EMBA wird von der Strathclyde Business School der schottischen University of Strathclyde hierzulande mit dem Swiss Management Forum angeboten.

Die besten EMBA der Welt laut «The Economist»

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