Die im Mai gestartete Neobank Yuh wächst munter weiter. Die Bank habe bereits 18'000 aktive Kunden, sagt CEO Markus Schwab gegenüber der «Handelszeitung». Dazu kämen noch über 5000 bisher nicht aktive Kunden. Fälle, bei denen entweder die Kontoeröffnung noch nicht abgeschlossen sei oder noch keine Einzahlungen getätigt worden seien.

Etwa die Hälfte der Kunden kommen von den beiden Mutterhäusern Swissquote und Postfinance, so Schwab. Das Verhältnis spiegle in etwa die Grösse der beiden Banken wider. Die Mehrheit der so akquirierten Yuh-Kunden kommt demnach von der Postfinance. Beide Banken sind zu 50 Prozent an Yuh beteiligt.

«Der hohe Anteil Kunden von Swissquote und Postfinance überrascht uns nicht, das war so geplant und entspricht in etwa auch dem Anteil an der Schweizer Bevölkerung», sagt Schwab. Personen, die schon bei einer der beiden Banken eine Kontobeziehung haben, profitieren von einer vereinfachten Kontoeröffnung bei Yuh, da die Kundenidentifikation von der bestehenden Beziehung übernommen werden kann.