Der Uhrenhersteller Patek Philippe muss rund 50 Millionen mehr für seinen 450-Millionen-Neubau in Plan-les-Ouates GE aufwerfen als geplant. Beim Bau habe es «böse Überraschungen» gegeben, sagte Präsident Thierry Stern den Zeitungen «24 Heures» und «Tribune de Genève».

Der Genfer Fabrikant mit einem Jahresausstoss von 57'000 Uhren bezahlt den Bau aus eigenen Mitteln, rief Stern in den Interviews in Erinnerung. Im Neubau soll die Forschung und Entwicklung intensiviert und so die Forschungsarbeiten des Lehrstuhls von Patek Philippe an der ETH Lausanne vollendet werden

Thierry Stern sagte weiter, die Geschäfte liefen harziger als auch schon, die Rentabilität sei aber sehr gut. Sein Unternehmen wolle nicht Produktionsrekorde schlagen sondern mit langem Schnauf vorangehen.

(sda/dbe/ama)