Der Darmstädter Dax-Konzern Merck setzt nach kräftigen Einsparungen in seinem Pharmageschäft Merck Serono nun auch in der Laborsparte Millipore den Rotstift an.

Ab 2017 werde mit Netto-Kosteneinsparungen in Höhe von rund 40 Millionen Euro gerechnet, teilte der Pharma- und Chemiekonzern vor einer Veranstaltung für Analysten und Investoren mit.

Die Einsparungen, die durch mehr Effizienz in der Produktion und Logistik erzielt werden sollen, führen in den Jahren 2013 bis 2015 zu Kosten von rund 160 Millionen Euro, wie Merck weiter mitteilte.

Merck Millipore vertreibt Produkte an Forschungslabore von Universitäten und bietet Geräte und Produkte zur speziellen Aufbereitung von Wasser für die pharmazeutische Industrie sowie Tests zur Lebensmittelkontrolle an. Zudem vermarktet Millipore Produkte für die Herstellung von Arzneimitteln.

Das französische Molsheim ist nach dem deutschen Darmstadt der grösste Produktionsstandort für die Sparte, die 2011 einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro erzielt hat.

(tno/muv/awp)