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Unlauter
Preisabsprachen: Weko büsst Husqvarna

Motorsäge von Husqvarna: Unlautere Geschäftsmethoden. Keystone

Der Garten-, Forst- und Landmaschinenbauer muss über eine halbe Million Franken Strafe zahlen. Husqvarna hatte seinen Schweizer Händlern jahrelang unzulässige Preisvorgaben gemacht.

Veröffentlicht am 01.06.2017

Der Garten-, Forst- und Landmaschinenbauer Husqvarna hatte seinen Schweizer Händler bei den Rasenmährrobotern unzulässige Preisvorgaben gemacht. Darum muss das Unternehmen mehr als eine halbe Million Franken Busse bezahlen.

Nachdem die Wettbewerbskommission Weko eine Untersuchung eröffnet hatte, hat sich Husqvarna Schweiz selber angezeigt. Das kooperative Verhalten hatte eine Sanktionsmilderung zur Folge, wie die Weko am Donnerstag mitteilte.

656'667 Franken

Nebst der Busse von 656'667 Franken hat sich Husqvarna zu einer einvernehmlichen Regelung verpflichtet, wonach den Schweizer Fachhändlern weder direkt noch indirekt Mindest- oder Festverkaufspreise vorgegeben werden. Die Preisempfehlungen müssen explizit als unverbindlich deklariert werden.

Die sogenannten vertikalen Preisabsprachen wurden zwischen 2009 und 2015 gemacht. In Bezug auf weitere Verdachtsmomente wurde die Untersuchung eingestellt, heisst es weiter.

2006 abgespalten

Husqvarna hat den Hauptsitz in Schweden. 2006 wurde Husqvarna als besonders ertragsträchtiger Unternehmensteil aus dem schwedischen Haushaltskonzern Electrolux ausgegliedert.

(sda/gku/jfr)
 

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