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RBS verkauft Coutts an Schweizer UBP

Coutts-Niederlassung in Zürich:

Die britische Bank will ihre Tochter Coutts International abstossen. Laut eines Insiders soll der Schweizer Vermögensverwalter Union Bancaire Privée den Zuschlag erhalten haben.

Veröffentlicht am 26.03.2015

Die Royal Bank of Scotland verkauft ihre Tochtergesellschaft Coutts International nach Informationen eines Insiders an den Schweizer Vermögensverwalter UBP. Die britische Bank werde die Transaktion bereits am Freitag bekanntgeben, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Donnerstag.

Die « Financial Times» hatte zuvor berichtet, dass UBP 600 bis 800 Millionen Dollar für Coutts bezahlen dürfte. UBP wollte sich zu dem Bericht nicht äussern. Auch eine Coutts-Sprecherin lehnte einen Kommentar ab.

36 Milliarden Kundengelder

RBS hatte den von der Schweiz aus geführten nicht-britischen Teil von Coutts & Co im August zum Verkauf gestellt. Coutts International verwaltet Kundengelder von etwa 36 Milliarden Dollar und ist neben Zürich auch in Hongkong, Singapur, Abu Dhabi und Dubai präsent.

(reuters/dbe)

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