Die Rega-Einsatzzentrale hat im letzten Jahr 14'435 Einsätze organisiert, so viele wie noch nie. 9679 Patienten wurden dabei transportiert, im Durchschnitt 27 pro Tag. Wegen des nassen Sommers 2014 seien ungewöhnlich viele Einsätze zugunsten der Bergbauern geleistet worden, ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Der Rega-Jahresbericht erwähnt 1306 sogenannte Contadino-Einsätze. Dabei werden verletzte oder tote Kühe aus unwegsamem Gelände bis zur nächsten mit einem Fahrzeug erreichbaren Stelle geflogen. Die Rega beauftragt dafür jeweils kommerzielle Heli-Transportunternehmen. Für die Kosten kommt die Rega auf, wenn der Bauer «Familien-Gönner» ist, wie CEO Ernst Kohler vor den Medien sagte.

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Einsatz in Französisch-Polynesien

Die Rega-Helikopter leisteten 2014 im Durchschnitt täglich 30 Einsätze, ein Fünftel davon in den Nachtstunden. Etwas weniger Einsätze als im Vorjahr flogen die drei Ambulanzjets (786, -0,9 Prozent). Die Zahl der transportierten Patienten blieb praktisch unverändert (799, +0,3 Prozent).

Auch 2014 standen die Flugzeuge gemäss Jahresbericht auf der ganzen Welt im Einsatz, unter anderem zweimal in Französisch-Polynesien im südlichen Pazifik. Zugenommen hat die Zahl von Patienten, die an Bord von Linienflugzeugen repatriiert wurden (344, +8,2 Prozent).

Weniger Wintersportunfälle

Den grössten Teil der Patiententransporte per Helikopter erfolgten wegen Krankheiten (3796 Personen, + 6,1 Prozent) und Wintersportunfällen (1352 Personen, - 9 Prozent). Wegen Bergunfällen wurden 519 Personen gerettet (-11,7 Prozent), wegen Flugunfällen 106 Personen (-20,3 Prozent) und wegen Lawinenunfällen 16 Personen (-59 Prozent).

Die Zahl der Gönnerinnen und Gönner ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, im Jahr 2014 um 38'000. Die Anzahl der Rega-Gönnerschaften liegt neu bei 2,542 Millionen.

(sda/tno)