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Reichste Deutsche setzt auf Schmidheiny und Frey

Frey, Klatten und Schmidheiny (von links): Sie sind alle bei Lonrho involviert. Keystone

BMW-Erbin Susanne Klatten investiert in den afrikanischen Mischkonzern der beiden Schweizer Milliardäre, Rainer Marc Frey und Thomas Schmidheiny.

Von Sven Millischer
am 06.01.2016

Lonrho, der Afrika-Mischkonzern um Financier Rainer-Marc Frey und den Industrieerben Thomas Schmidheiny, erhält neue prominente Geldgeber. Wie die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe schreibt, ist die BMW-Erbin Susanne Klatten in das Afrika-Konglomerat investiert. Über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion hält Klatten, die als reichste Frau Deutschlands gilt, seit letztem Jahr 50 Millionen Lonrho-Aktien zum Nominalwert von 25 Millionen Dollar.

Die deutsche Milliardärin ist - neben Frey und Schmidheiny - die einzige Investorin, die bei Lonrho stimmberechtigt ist. Der übrige Aktionärkreis hat sogenannte B-Shares. Dazu gehört auch die Falcon Bank mit ihrem umtriebigen Chef Eduardo Leemann. Die Privatbank gehört dem Abu-Dhabi-Staatsfonds Aabar Investments. Er sei auf Rainer-Marc Frey zugegangen, sagt Falcon-Chef Leemann auf Anfrage.

«Kleiner Kreis von ausgewählten Unternehmen»

«Die Idee ist es, unseren Lonrho-Anteil als Private-Equity-Anlage bei interessierten Kunden zu platzieren.» Ebenfalls neu investiert ist eine Firma namens BA Offshore Company. Zur Zusammensetzung des Lonrho-Aktionariats äussert sich Rainer-Marc Frey nur summarisch: «Es ist ein kleiner Kreis von ausgewählten Unternehmern und Family Offices aus dem Netzwerk der Hauptinvestoren.»

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