Der Autokonzern Fiat Chrysler muss wegen Fehlern bei Rückrufaktionen von Fahrzeugen eine Rekordstrafe an die US-Regierung zahlen. Sie belaufe sich auf 105 Millionen Dollar (rund 95 Millionen Euro), teilte die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Sonntag in Washington mit. Es sei die höchste Strafe, die die Behörde bisher verhängt habe. Die Behörde war der Frage nachgegangen, ob das Unternehmen verspätet auf Sicherheitsmängel reagiert hatte.

Fiat Chrysler müsse zudem mehr als eine halbe Million Fahrzeuge wegen defekter Bauteile, die zu einem Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen können, zurückzukaufen. Ausserdem muss der Konzern den Angaben zufolge einen von der Verkehrssicherheitsbehörde zugelassenen Kontrolleur einstellen. Der Autohersteller hatte erst jüngst Millionen Fahrzeuge wegen unterschiedlicher Mängel zurückbeordert.

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