Was die «Handelszeitung» schon Anfang Februar gemeldet hat, ist nun offiziell: Das britische Fintech Revolut hat weitere 500 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt, wie CEO Nik Storonsky am Dienstag bekanntgab. In der Finanzierungsrunde wird Revolut mit umgrechnet 5,5 Milliarden Dollar bewertet – das ist ein neuer Rekord.

Die Online-Bank kündigte gleichzeitig neue Services an. So will Revolut in seiner Sparte «Revolut for Business» Kredite an Detailhändler und weitere Geschäftskunden verleihen. Zudem plant Revolut, sein kostenloses Sparkonto für Privatkunden in zusätzlichen europäischen Ländern anzubieten.

«Unser Fokus liegt auf einer weiteren Expansion unserer Bankdienstleistungen in Europa , einer Steigerung unserer täglichen Nutzer sowie einem weiteren Schritt hin zur Profitabilität», so Storonsky. Das hoch taxierte Fintech macht noch keine Gewinne. «Wir sind auf einer Mission, eine globale finanzielle Plattform zu schaffen (..)», sagt Storonsky weiter.

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Eine Viertelmillion Kunden in der Schweiz

In der Schweiz ist Revolut schon länger aktiv – und zählt nach eigenen Angaben bereits eine Viertelmillion Kunden. Dieser Erfolg ist bemerkenswert, weil Revolut noch gar keine Schweizer Banklizenz besitzt. Es ist hierzulande mit einer litauischen – und damit europäischen – Lizenz tätig. Weltweit hat Revolut über acht Millionen Kunden.

(mbü, auf Basis einer Meldung von Bloomberg)