Der Schweizer Pharmakonzern Roche ist der 4,3 Milliarden Dollar schweren Übernahme der US-Gentechnikfirma Spark Therapeutics einen wichtigen Schritt näher gekommen. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA gab am Montag grünes Licht für den seit Monaten geplanten Deal.

Die CMA kam zum Schluss, dass die Transaktion den Wettbewerb nicht behindern dürfte, weil die britischen Gesundheitsdienste und Patienten eine ausreichende Auswahl an Alternativen haben werden. Die Übernahme wird auch vom US-Kartellamt FTC geprüft. Die CMA hat nach eigenen Angaben eng mit der FTC zusammengearbeitet.

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Angebot immer wieder verlängert

Wegen der genauen Begutachtung durch die beiden Behörden musste Roche das ursprünglich im Februar abgegebene Angebot wiederholt verlängern. Aktuell haben die Spark-Aktionäre bis zum (heutigen) Montag Zeit, die Offerte anzunehmen. Der Arzneimittelhersteller aus Basel will die Transaktion noch bis Jahresende über die Bühne bringen.

Roche und Spark: Hängepartie um Gentherapie

Warum sich die Wettbewerbshüter mit der Übernahme des Unternehmens von Jeff Marrazzo schwer tun, lesen Sie hier.

(reuters/gku)