Rolex, die grösste Uhrenmarke der Welt, beendet wochenlange Spekulationen mit einer klaren Ansage: Die «Pepsi» wird ab sofort nicht mehr produziert. Es ist ein Paukenschlag der Marke mit der Krone, vergleichbar nur mit der Einstellung der «Nautilus 5711/1A» durch Patek Philippe im Januar 2021. Denn wie die «Nautilus» in Stahl mit blauem Zifferblatt ist die «GMT Master II» aus Stahl mit rot-blauer Lünette – eben die «Pepsi» – einer der ultimativen Trophäen für jeden Uhren-Sammler: ultra-rar, ultra-heiss, ultra-teuer.
Konkret hat Rolex seinen autorisierten Händlern mitgeteilt, dass es keine weiteren Lieferungen der «Pepsi» mehr geben wird, wie das britische Fachblatt «Watchpro» unter Berufung auf Händler berichtet. Die Kunden auf den Wartelisten würden darüber informiert, dass sie sich nach einer Alternative umsehen müssen.
Die «Pepsi»-Preise explodieren
Erste Gerüchte über ein Produktionsende des Modell gibt es seit 2023. Damals kursierten unbestätigte – und wenig wahrscheinliche – Berichte, dass Rolex Produktionsprobleme bei den rot-blauen Keramiklünetten hätte und entsprechend hohe Ausfallraten. Dies führte dazu, dass die Preise für die «Pepsi» auf dem Secondhand-Markt stets höher waren als für andere Modelle der gleichen Kollektion. Anfang Februar dann sind die Preise förmlich explodiert; damals nahmen diverse autorisierte Händler in den USA die «Pepsi» von ihren Internetseiten. Gemäss den Daten von Everywatch (siehe Grafik unten) sind die Preise für das Modell von rund 24'000 Pfund Anfang Jahr auf aktuell 25'100 Pfund gestiegen. Der Preisanstieg dürfte sich nun weiter verschärfen. Zum Vergleich: Der Ladenpreis der GMT-Master II aus Stahl liegt bei 9850 Pfund.

Heiss, heisser, «Pepsi»: Die Preise zeigen steil nach oben.
Rolex produzierte die «Pepsi» seit den 1950er-Jahren. Die ersten Modelle gehen zurück auf eine Partnerschaft mit der amerikanischen Fluggesellschaft Pan Am. Alles über die Uhr und ihre Geschichte lesen Sie hier bei «Bob's Watches».

