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Telekommunikation
Salt erzielt 2018 weniger Umsatz und Betriebsgewinn

A sales assistant uses a smart phone, in the Salt store in the Niederdorf of Zurich, Switzerland, on May 22, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)Eine Verkaeuferin benutzt ein Smartphone, in der Salt Filiale im Zuercher Niederdorf, am 22. Mai 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Salt: Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde hat abgenommen.Quelle: © KEYSTONE / GAETAN BALLY

Rückgang bei Salt: Der Umsatz schrumpfte 2018 um 2,1 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken. Der Reingewinn jedoch hat sich verdoppelt.

Veröffentlicht am 13.03.2019

Salt hat im vergangenen Jahr etwas weniger umgesetzt und operativ verdient. Der Umsatz sank um 2,1 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBIDA) fiel um 0,8 Prozent auf 468,3 Millionen Franken.

Grund dafür ist zum einen die deutliche Senkung der Durchleitungsgebühren im Handynetz, die im Fachjargon Mobilfunkterminierungsgebühren genannt werden. Zum anderen sei der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde geschrumpft, schrieb Salt im Geschäftsbericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Beim Betriebsgewinn spielten noch Pensionsverpflichtungen eine Rolle, die im Vorjahr das Ergebnis nach oben getrieben hatten. Ohne diese wäre EBITDA um 1,6 Prozent gestiegen, erklärte Salt in einem Communiqué.

Höherer Reingewinn

Unter dem Strich verdoppelte sich der Reingewinn beinahe auf 72,2 Millionen Franken. Dies ist massiv gesunkenen Abschreibungen und Amortisationen sowie viel tieferen Finanzkosten zu verdanken. Allerdings war im Vorjahr der Gewinn um fast zwei Drittel abgestürzt.

Bei der Geschäftsgrundlage konnte sich Salt stabilisieren. Zwar nahm die Zahl der Prepaidkunden nach dem vorübergehenden Anstieg im Vorjahr wieder ab. Ihre Zahl schrumpfte um gut 5 Prozent auf 647'000.

Dagegen legte Salt bei den lukrativen Abokunden weiter um 1 Prozent auf 1,236 Millionen zu. Zudem hat die Wechselrate von Abokunden markant abgenommen.

(awp/bsh)

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