Die Beteiligung des saudiarabischen Staatsfonds am amerikanischen Konzertveranstalter beläuft sich auf rund eine Milliarde Dollar, wie amerikanische Medien berichten: Der Saudi Public Investment Fund hält nun 5,7 Prozent an Live Nation, er ist nun drittgrösster Aktionär des Entertainment-Konzerns – nach Liberty Media und der Fondsfirma Vanguard. Nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs von Live Nation um rund zehn Prozent. 

Saudis greifen bei Lockdown-Opfern zu

Es ist nicht die einzige Beteiligung, die sich der saudi-arabische Staatsfonds seit Ausbruch der Corona-Krise geschnappt hat. Die Saudis griffen schon mehrfach bei Firmen zu, die ihr Kerngeschäft zurzeit nicht ausüben können oder die speziell unter der Wirtschaftskrise leiden. Unter anderem sind sie dabei, den Premier-League-Fussballclub Newcastle United zu schlucken. Und seit April bauten sie ihre Anteile bei den Ölformen Equinor, Royal Dutch Shell, Total und Eni aus.