«Die Schweizer erklären uns den Krieg» - mit diesen markigen Worten geht Michael Bisceglia von der Firma Stauer in New Yorker Zeitungen auf Käuferfang. Im Angebot hat der Amerikaner eine «Luxusuhr», die «Stauer Bienne». Die Uhr, «Swiss Made», habe an der Uhrenmesse in Basel bereits für heftigen Ärger gesorgt, so der geschäftstüchtige Ami. Denn er habe mit seiner 100-Franken-Uhr ein ungeschriebenes Gesetz der Schweizer Uhrenindustrie gebrochen, tönt es in einem ganzseitigen Inserat in der heutigen Ausgabe der «New York Daily News».

«Die Industrie hat mich verflucht»

Die Schweizer, die «Kronprinzen der Uhrenmacher», seien wegen seiner Billigausgabe in Sorge, dass ihre Yachtferien in Monaco bald der Vergangenheit angehörten, so der Amerikaner weiter.

Alles, was zähle, sei das Uhrenwerk. Und das habe er sich in Biel bei «François», einem Uhrenmacher der vierten Generation, gesichert und in sein Modell verbaut. Die Industrie habe ihn verflucht, aber er nehme das als Kompliment auf...