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Kapitalmarkt
Schweizer Fintech Loanboox sammelt 22 Millionen ein

Stefan Muehlemann,
Loanboox-Chef Stefan Mühlemann.Quelle: © KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Das stark expandierende Schweizer Fintech-Startup Loanboox erhält weitere Millionen. Darunter auch zwei deutsche Banken.

Veröffentlicht am 30.01.2019

Das Schweizer Fintech Loanboox ist weiterhin auf Erfolgskurs. Das Zürcher Startup, das Gemeinden und institutionellen Anlegern zu Kapital verhilft, hat nun selbst Kapital erhalten: In einer Finanzierungsrunde hat Loanboox 22 Millionen Franken Risikokapital eingesammelt. Zu den Investoren gehören unter anderen die Deutsche Kreditbank und die liechtensteinische LGT Gruppe. 

Die Investoren scheinen überzeugt vom Geschäftsmodell: die einfache Vermittlung von Finanzierungen und Investitionen für Gemeinden und Institutionen über eine digitale Plattform. Kunden von Loanboox sind dabei Banken, Grossunternehmen und institutionelle Anleger. Seit der Gründung im Jahre 2016 hat Loanboox ein Finanzierungsvolumen von zwanzig Milliarden Franken abgewickelt. 

Runde war überzeichnet

Laut Loanboox-Chef Stefan Mühlemann hat das Startup die Finanzierungsrunde B durchgeführt, um das Wachstum in Europa voranzutreiben. Dabei waren die Finanzierungsrunde überzeichnet: «Tatsächlich hatten wir die Möglichkeit, die neuen Geldgeber auszuwählen. Wir haben die Investoren gewählt, die uns auch inhaltlich am meisten Mehrwert bieten können», sagt Mühlemann. Auch nach dieser Finanzierungsrunde verbleibe die Mehrheit der Aktien in den Händen der Gründer und Mitarbeiter. 

Mühlemann sieht mit den Investoren DKB und LGT ein klares Zeichen dafür, dass sich auch traditionelle Marktteilnehmer dem Modell der Plattform öffnen würden. Neben den beiden Banken haben auch zahlreiche Family Offices in Loanboox investiert. 

Inzwischen liege die Bewertung des Startups bei 122 Millionen Franken, wie das Unternehmen schreibt. 

(tdr)

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