Wenn der Schiedsrichter an der EM einen Spielerwechsel signalisiert, gehen die Blicke der Zuschauer automatisch in Richtung Seitenlinie. Wer kommt neu in die Partie? Und wer muss das Spielfeld verlassen? Die Antworten darauf macht ein Stück Schweiz sozusagen offiziell. Denn auf der Anzeigetafel, mit der die Unparteiischen am Spielfeldrand den Wechsel für alle sichtbar ankündigen, prangt gross das Logo von Hublot.

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Fussballfans auf der ganzen Welt dürfte die Schweizer Uhrenmarke ein Begriff sein. Schliesslich ist Hublot mittlerweile fester Bestandteil der globalen Fussballwelt. Die Zeitmesser-Manufaktur aus Nyon VD ist nicht nur offizieller Zeitmesser der Uefa, sondern auch vom Weltverband Fifa und beispielsweise der Premier League, der prestigeträchtigsten Liga der Welt.

Alles begann mit der Nati

Das Hublot-Engagement im Fussball geht auf das Jahr 2006 zurück, als der Uhrenhersteller als Sponsor der Schweizer Nati in Erscheinung trat. An der Heim-EM 2008 – zusammen mit Österreich – war die Marke aus dem grossen Portfolio des Luxuskonzerns LVMH ein erstes Mal Partner einer Europameisterschaft. 2014 folgte der erste Auftritt auf globaler Bühne bei der WM in Brasilien. Im Jahr darauf agierte Hublot zum ersten Mal als offizieller Zeitmesser einer Frauen-WM.

Die Partnerschaft mit der Nati vor 18 Jahren, als die Fussball-Welt zuletzt zu Gast in Deutschland war, löste damals noch eher Kopfschütteln aus. Jetzt, wenn unser grosser Nachbar wieder ein grosses Fussball-Fest ausrichtet, gilt die Liaison als kluger Schachzug. Das Engagement nutzt Hublot nicht nur, um die Bekanntheit der Marke zu steigern. Die Marke lanciert regelmässig auf Fussball-Endrunden hin Uhren-Neuheiten – und setzt dabei auf die Strahlkraft von Fussballstars.

Kylian Mbappé gibt die Zeit vor

Für die diesjährige EM hat Hublot die Kampagne «Jede Sekunde zählt» lanciert. Mit dabei: der französische Megastar Kylian Mbappé. Der Captain der Franzosen, seit 2018 Markenbotschafter, wirbt für die Luxus-Smartwatch Big Bang e Gen3 Uefa Euro 2024. An der Uhrenmesse Watch & Wonders in Genf stellte Mbappé die Uhr der Öffentlichkeit vor.

Auf das grosse Geld ist Hublot mit der neuen Uhr aus der Big-Bang-Kollektion nicht aus, sondern will eher die Liebhaber ansprechen. Die Uhr ist auf 100 Stück limitiert. Kaufpreis: 5900 Franken. Mittlerweile ist die EM-Uhr fürs Handgelenk längst vergriffen.

Michael Hotz
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