Es ist nur eine Geschichte, aber eine wunderschöne. Sie handelt von Joshua Kushner, dem Bruder von Donald Trumps Schwiegersohn. Kushner hat mehr als genug Geld, einen hervorragenden Ruf als Venture-Kapitalist und Chef einer selbst aufgebauten Beteiligungsgesellschaft und eine dreiköpfige Familie mit dem Ex-Model Karlie Kloss, die heute als Medienunternehmerin aktiv ist. Kushner könnte als Zeichen seines Erfolgs eine Patek Philippe am Handgelenk tragen. Oder eine Richard Mille, eine Parmigiani, eine Rolex. Aber er trägt eine Swatch, seit Jahren immer die gleiche Swatch. Als Student war der heute Vierzigjährige in Lateinamerika unterwegs – und wurde in Guatemala von einem Strassenräuber überfallen. Er händigte dem Täter sein Handy und seine Uhr aus, doch die Uhr bekam er postwendend wieder zurück; der Räuber wusste mit der Swatch nichts anzufangen. Seit dieser an sich unerfreulichen Episode ist dieser Zeitmesser so etwas wie ein Talisman für Kushner – und er denkt nicht daran, seine Swatch durch etwas Standesgemässeres zu ersetzen.

Partner-Inhalte
 
 
 
 
 
 

Nicht alle Uhrenfans aber hängen so bedingungslos an ihren Uhren aus dem Imperium der Familie Hayek. Im Gegenteil: Das einst wichtigste Uhrenunternehmen der Schweiz, ja der Welt, verliert seit Jahren Marktanteile.