Rolf Dörig (49), CEO der Swiss-Life-Gruppe, und Beat W. Hubacher (51), Head of Group Compliance & Regulatory Affairs der Swiss-Life-Gruppe, werden anlässlich der GV vom 27. April 2006 neu für den VR der Banca del Gottardo vorgeschlagen. Sie ersetzen Henry Peter und Martin Senn. Im Zusammenhang mit seiner Nomination für den VR der Swiss Life Holding (siehe Kasten rechts) wird Peter aus dem VR der Banca del Gottardo ausscheiden, dem er seit 1994 angehörte. Senn tritt zurück, weil er per 1. April 2006 von Swiss Life zu Zurich Financial Services wechselt. Felix R. Ehrat, Präsident des VR der Banca del Gottardo: «Die vorgesehene Mitgliedschaft von Dörig und Hubacher im VR der Banca del Gottardo unterstreicht die Bedeutung unseres Instituts innerhalb der Swiss-Life-Gruppe und ist daher ein klares Bekenntnis dafür, dass Swiss Life ihrer Tochtergesellschaft volle Unterstützung bei der Implementierung der neuen strategischen Ausrichtung leisten wird.»

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John R. Coomber, bisheriger CEO von Swiss Re, und Dennis D. Dammerman, ehemaliger Vizepräsident des VR von General Electric Company, wurden neu in den VR von Swiss Re gewählt. Die Amtsdauer der beiden neuen VR-Mitglieder beginnt sofort und läuft bis zur GV 2009.

Beatrice Weder di Mauro, in Deutschland tätige Schweizer Ökonomieprofessorin, wurde neu in den VR von Roche gewählt. Wiedergewählt wurden die Verwaltungsrätin DeAnne Julius sowie die Verwaltungsräte Peter Brabeck-Letmathe und Horst Teltschik. Der VR ernannte anstelle des zurückgetretenen Rolf Hänggi neu André Hoffmann zum Vizepräsidenten. Zudem wurden die Ausschüsse des VR neu festgelegt. Die beiden bisherigen Ausschüsse für Finanzen und Investitionen sowie Prüfung und Corporate Governance wurden in einen eigenen Prüfungsausschuss sowie einen Ausschuss für Nachhaltigkeit und Corporate Governance umstrukturiert. Die beiden neuen Ausschüsse werden wie der Entschädigungsausschuss ausschliesslich durch unabhängige, nicht mit der Geschäftsleitung betraute VR-Mitglieder besetzt und präsidiert. Mit der Leitung wurden Andreas Oeri (Ausschuss Nachhaltigkeit und Corporate Governance) und DeAnne Julius (Prüfungsausschuss) betraut.

Erwin Vogt wird aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch per 30. Juni 2006 sein Amt als Präsident des VR der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB) niederlegen und aus dem VR ausscheiden. Sein Nachfolger Hans-Werner Gassner (48) soll an der Landtagssitzung vom 19. April 2006 gewählt werden. Von 1990 bis 1998 war Gassner Leiter Interne Revision und 1998 bis 2000 Leiter Finanzen der LLB. Seit April 2000 ist er Partner der Gassner & Partner Wirtschaftsprüfung und Beratung AG und Inhaber des Adcom Treuhandunternehmen. Vogt wechselte 2002 von der Geschäftsleitung in den VR und ist seit diesem Zeitpunkt dessen Präsident. Unter seiner Führung wurden die strategische Neuausrichtung der LLB-Gruppe sowie die Stärkung der Corporate Governance vorangetrieben.

Bettina Würth (44) hat den Beiratsvorsitz der Würth-Gruppe angetreten. Der Unternehmensbeirat ist das oberste Überwachungs- und Kontrollorgan des Weltmarktführers in Befestigungs- und Montagetechnik. Der bisherige Beiratsvorsitzende und Vater von Bettina Würth, Reinhold Würth, hatte den Wechsel an der Spitze des Beirats des international operierenden Familienunternehmens mit weltweit rund 51000 Mitarbeitern im November 2005 angekündigt (siehe auch Seite 17). Bereits 1994 hatte sich Reinhold Würth selbst aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und den Beiratsvorsitz übernommen. Er fungiert nun als Ehrenvorsitzender des Beirats und bleibt Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates. Zeitgleich mit der Übernahme des Beiratsvorsitzes schied Bettina Würth aus der Konzernführung der Würth-Gruppe aus. Als Nachfolger berief der Beirat Reiner Specht (40). Der gebürtige Künzelsauer begann seine berufliche Laufbahn 1989 bei Würth. Seit 1995 leitet Specht die Division Metall International und wurde 2001 zum Mitglied der Führungskonferenz der Würth-Gruppe bestellt. In dieser Funktion ist er für 16 Gesellschaften der Würth-Linie sowie 20 Gesellschaften der Sparte Handel verantwortlich. Innerhalb der Würth-Linie weltweit betreut er die Division Metall mit 44 Gesellschaften, welche in 39 Ländern vertreten sind. Weiterhin als Mitglieder der Konzernführung der Würth-Gruppe fungieren Robert Friedmann (Sprecher), Rolf Bauer (Stellvertretender Sprecher), Roland Hartmann und Harald Unkelbach.

Dölf Käppeli (44) wurde vom Regierungsrat zum neuen Direktor der Gebäudeversicherung des Kantons Luzern (GVL) gewählt. Er übernimmt die Aufgaben am 15. März 2006 und tritt die Nachfolge von Willi Clerc an, der in Pension geht. Käppeli studierte an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule Luzern und erwarb 1986 das Diplom als Betriebsökonom HWV. Anschliessend arbeitete er während fünf Jahren bei Schweizerischen Kreditanstalt Luzern im Private Banking. Von 1992 bis 1996 war Käppeli in verschiedenen Führungspositionen im Finanzbereich bei Credit Suisse Luzern tätig. Zuletzt war er verantwortlich für das Institutionelle Anlagegeschäft der Region LU/OW/ NW. Seit 1996 ist Käppeli Leiter der Pensionskasse der Stadt Luzern und dabei zuständig für die operative und personelle Führung der Bereiche Kapitalanlagen, Immobilien und Versicherung.

Petra Kaiser tritt nach 27 Jahren als Geschäftsführerin der Schweizerischen Management Gesellschaft (SMG), Zürich, zurück. Neuer Geschäftsführer wird Luc Estapé. Er übernimmt die neue Aufgabe per17. März 2006. Nach einem staatswissenschaftlichen Studium an der Universität St. Gallen (HSG), hat sich Estapé durch seine Tätigkeit als Berater, Projektleiter und Account Manager ausgewiesenes Know-how im Bereich Finance und Business Development bei der KPMG, der Lonza und Ericsson erarbeitet. Führungserfahrung konnte er sich als Leiter Stadtmarketing Winterthur und der Wirtschaftsförderung aneignen. Nebenberuflich ist Estapé als Dozent an der GET Marketing- und Kaderschule in Winterthur tätig.

Peter Bucher (35) übernahm die Funktion als PR-Manager bei Subaru Schweiz AG in Safenwil. Die Funktion hatte bis anhin Andrea Lukas inne. Nach der Weiterbildung im kaufmännischen und PR-Bereich war Bucher sechs Jahre als PR-Assistent bei Renault in der Direktion Kommunikation tätig.

Giovanni P. Terrasi übernahm die Leitung der Abteilung Materials and Engineering an der Empa in Dübendorf. Anschliessend an sein Studium zum Werkstoffingenieur an der ETH Zürich hatte er beim heutigen stellvertretenden Direktor der Empa, Urs Meier, promoviert; nach acht Jahren in der Privatindustrie kehrte Terrasi als Spezialist für Faserverbundwerkstoffe nun an die Empa zurück. Zuletzt war der gebürtige Tessiner als Leiter Forschung und Entwicklung, Engineering und Qualitätssicherung beim Tragwerkelement-Hersteller SACAC AG in Lenzburg tätig.

Benoît Anger (35) übernimmt nach über vier Jahren an der Spitze von Club Med Schweiz die Direktion von Club Med UK, Irland und Skandinavien. Seine berufliche Laufbahn begann Anger in der Ölbranche im Mittleren Osten. 2000 wechselte er als Finanzdirektor zu Club Med Schweiz; seit 2002 hatte er dort die Position des Direktors inne. Sein Nachfolger in der Schweiz wird Erminio Eschena, bislang Direktor Transport Club Med Schweiz und Italien.

Mark Helfenstein (50) führt neu die zwei Schweizer Tochtergesellschaften des amerikanischen Büromöbelherstellers Haworth Inc. Helfenstein folgt auf Sergio Baumann, der seinen Auftrag bei Haworth Schweiz AG nach drei Jahren Ende 2005 abgeschlossen hat und sich neuen beruflichen Herausforderungen stellt. Zuletzt war Helfenstein Country-Manager Schweiz von Cisco Systems, dem weltweit führenden Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Haworth Inc. mit Sitz in Holland, Michigan (USA), ist eine der weltweit grössten Büromöbelgruppen und befindet sich in Familienbesitz.

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Bruno Gehrig: VR-Präsident von Swiss Life hat seine Arbeit wieder aufgenommen

Erfreuliche Meldung aus dem Hause Swiss Life: Bruno Gehrig (59) und Pierfranco Riva (65) stellen sich an der GV vom 9. Mai 2006 für eine weitere Amtszeit von drei Jahren für den VR der Swiss Life Holding zur Verfügung. Der VR-Präsident von Swiss Life, Bruno Gehrig, hat die Folgen seines im November 2005 erlittenen Schlaganfalls überwunden und kann deshalb an der Spitze des grössten Schweizer Lebensversicherers bleiben. Gehrig sei völlig genesen und arbeite seit Januar dieses Jahres wieder regelmässig, so eine Sprecherin von Swiss Life. Seit Februar präsidiere er die VR-Sitzungen. Georges Muller (65) hingegen hat sich entschieden, nicht mehr zur VR-Wiederwahl anzutreten. Gehrig, Riva und Muller wurden von den Aktionärinnen und Aktionären an der GV vom 27. Mai 2003 für eine Amtszeit von drei Jahren in den VR der Swiss Life Holding gewählt. Als neues Mitglied des VR wird Henry Peter (48) vorgeschlagen. Peter ist Professor und Ordinarius für Wirtschaftsrecht an der Universität Genf, Leiter des Nachdiplomstudiums für Wirtschaftsrecht der Universitäten Genf und Lausanne sowie Rechtsanwalt und Partner der Anwaltskanzlei Bernasconi Peter Gaggini in Lugano. Im Zusammenhang mit der Nomination für den VR der Swiss Life Holding wird Peter aus dem VR der Banca del Gottardo ausscheiden, dem er seit 1994 angehört.


Daniel Anliker: Neu Leiter Extrusion bei Alu Menziken

Die Unsicherheiten um die Zukunft der Walliser Alcan-Werke zeitigt Folgen auf personeller Seite: Daniel Anliker (45) gibt seine Position als Geschäftsführer der Alcan Aluminium Valais SA und damit der drei Alcan-Werke in Chippis, Steg und Sierre auf und wird per 1. Juni 2006 die Führung der Schweizer Geschäftseinheit Extrusion der Alu-Menziken-Gruppe mit Standorten in Menziken und Reinach übernehmen. Mit Anliker sichert sich die Alu Menziken Extrusion eine Managerpersönlichkeit mit fundierten Kenntnissen in der Aluminiumbranche. Alu Menziken teilt gleichzeitig mit der Ernennung Anlikers mit, dass das Geschäftsjahr 2005 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die Gruppe erzielte einen Netto-Umsatz von 233 Mio. Im Vergleich zu 2004 entspricht dies einer Umsatzzunahme von 12%. Die beiden Geschäftseinheiten Extrusion und Aerospace das Kerngeschäft der Alu-Menziken-Gruppe fakturierten zusammen 20% mehr als im Vorjahr. Die erfreuliche Umsatzzunahme habe zusammen mit diversen Effizienzsteigerungsprogrammen zu einer deutlich überproportionalen Steigerung des operativen Ergebnisses geführt, heisst es in Menziken AG. Hierzu habe insbesondere das erfolgreiche Aerospace-Geschäft in den USA beigetragen. Die detaillierten Zahlen der Alu-Menziken-Gruppe werden zusammen mit dem Geschäftsbericht 2005 Anfang Mai veröffentlicht.


Wechsel der Woche
Universität Zürich: Stefan Schnyder

Der neue Direktor Finanzen & Controlling sähe sich auch als Reiseorganisator, liebt Süsses in allen Variationen und steht auf Musik von Bob Seeger.

Wieso wechseln Sie den Job?

Schnyder: Einerseits aus Neugierde auf das Neue und anderseits aus Freude und Lust, mit meinen Fähigkeiten eine Universität mit internationaler Ausstrahlung so mitzugestalten, dass sich Lehre und Forschung optimal entfalten können.

Wie sind Sie zu Ihrem neuen Job gekommen?

Schnyder: Der Auslöser war der Hinweis eines guten Freundes auf die Stellenausschreibung am Tage des Fussball-Länderspiels Türkei - Schweiz. Die Überzeugung, dass dies der richtige nächste Schritt ist, reifte dann in äusserst interessanten Gesprächen mit leitenden Mitgliedern der Universität Zürich.

Welches sind die wichtigsten Aufgaben am neuen Ort?

Schnyder: In einem ersten Schritt steht die Stärkung der Finanz- und Controllingbereiche im Vordergrund. Nach meinem jetzigen Verständnis gilt es, primär die strategischen wie auch operativen Controllingprozesse und bezüglich finanzieller Belange eine professionelle Zusammenarbeit mit allen relevanten Universitäts-internen und externen Stellen sicherzustellen. Entscheidend ist dabei die Bereitstellung eines transparenzschaffenden Führungsinformationssystems.

Welche Eigenschaften sollte ein Manager besitzen?

Schnyder: Ich glaube eigentlich nicht an bestimmte Eigenschaften, sonst hätten wir nicht so unterschiedliche Persönlichkeiten an der Spitze von erfolgreichen Unternehmungen. Generell muss aber ein Manager die Fähigkeit besitzen, eine klare Idee über die zu verfolgenden Ziele zu entwickeln, diese überzeugend zu kommunizieren und deren Umsetzung konsequent zu verfolgen. Idealerweise sollte er dazu ein Umfeld schaffen, in dem Menschen das Beste aus sich herausholen.

Welche Ziele haben Sie sich im Leben gesetzt?

Schnyder: Es ist nicht so, dass ich mir bisher konkrete Lebensziele gesetzt habe, sondern das eine entwickelte sich bisher in meinem Leben aus dem andern. Gerade deswegen ist es auch immer spannend geblieben.

Womit richten Sie sich nach einer Niederlage wieder auf?

Schnyder: Am nächsten Vorhaben.

Wie würden Sie sich selbst mit drei Wörtern beschreiben?

Schnyder: Offen, zielstrebig, beharrlich.

Was ist Glück für Sie?

Schnyder: Hier könnte ich einiges aufzählen. Meine Kinder gesund und glücklich aufwachsen zu sehen, bedeutet mir aber sehr viel.

Welche schlechte Eigenschaft möchten Sie sich abgewöhnen?

Schnyder: Keine. Nicht dass ich keine habe, aber schlechte Eigenschaften sind allzu oft ein Spiegelbild der guten Eigenschaften - und ich arbeite lieber an diesen.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Schnyder: Im Moment bin ich vor allem darauf stolz, dass ich unsere Langspielplatten digitalisieren konnte.

Welche Talente möchten Sie besitzen?

Schnyder: Musikalität und Sprachen rasch zu lernen.

Wie und wo haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Schnyder: Meine ersten Franken habe ich als Junge beim Kartoffelgraben auf dem Bauernhof meines Vaters verdient.

Welcher andere Beruf würde Sie reizen?

Schnyder: Reisen organisieren und leiten.

Was kann Ihnen die Laune verderben?

Schnyder: Gleichgültigkeit und mangelndes Engagement.

Welche kulinarischen Genüsse schätzen Sie besonders?

Schnyder: Süsses in allen Variationen.

Welches ist Ihr Lieblingswein und warum?

Schnyder: Aktuell ist dies der Amarone della Valpolicella Jahrgang 2000. Ein enorm ausgeglichener, geschmacksreicher und fruchtiger Wein.

Auf welchen Luxus möchten Sie nie verzichten?

Schnyder: Am meisten schätze ich, genügend Raum um mich zu haben.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Schnyder: Das Familienleben geniessen, lesen und Sport treiben.

Von welchem Vorbild lernten Sie am meisten?

Schnyder: Ich habe kein bestimmtes Vorbild, ich hatte bisher aber immer das Glück, interessante Menschen in meinem Umfeld zu haben, von denen ich menschlich und fachlich vieles lernen konnte.

Welches Musikstück würden Sie als persönliche Hymne wählen?

Schnyder: Während meiner Zeit als «Wanderstudent» in Amerika begleitete mich die Musik von Bob Seeger und John Cougar Mellencamp. Diese Musik symbolisiert für mich auch heute noch Freiheit.

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Steckbrief

Name: Stefan Schnyder
Geboren: 7. April 1966
Zivilstand: Verheiratet mit Ursula Schnyder-Widmer, Vater von Raphael, Franziska und Adrian
Wohnort: Greifensee Ausbildung: Dipl. Ing. ETH
Bisherige Funktion: 2003 bis 2005: Leiter MIS Tools & Methods der Credit Suisse; 2000 bis 2002: Leiter Planning & Controlling Private Banking (Schweiz)
Neue Funktion: Direktor Finanzen & Controlling (ab 1. Mai 2006) der Universität Zürich