Das Schweizer Dispositiv zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung sei technologieneutral und auf Krypto-Vermögenswerte anwendbar, erklärte das SIF am Montag in einer Stellungnahme.

In Anbetracht der globalen Tragweite des Projekts Libra sei aber eine internationale Koordination unabdingbar. Die Schweizer Behörden sind laut SIF gewillt, mit den ausländischen Behörden in einen Dialog zu treten. Sie würden sich auch aktiv in den zuständigen Organisationen wie dem Financial Stability Board an den Arbeiten zur Analyse der «Stable Coins» beteiligen.

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hatte sich bereits am 11. September mit einer aufsichtsrechtlichen Einschätzung geäussert. Die Behörde hatte insbesondere festgehalten, dass der Libra in der Schweiz nur mit einer finanzmarktrechtlichen Bewilligung der FINMA umgesetzt werden könnte.

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Der Technologiekonzern Facebook hatte im Juni die Lancierung der Digitalwährung Libra angekündigt. Diese soll von der Libra Association in Genf herausgegeben werden, die 28 Mitglieder umfasst. Darunter sind etwa Zahlungsanbieter wie Visa, Mastercard und PayPal oder Internet-Unternehmen wie eBay oder Uber.

(sda/dhü)

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