Deutlich mehr als 3 Milliarden Franken haben die Erben des griechischen Reeders Stavros Niarchos auf der hohen Kante. Da fallen 8 Millionen Franken nicht ins ­Gewicht.

Diese Summe will die Familie, bekannt vor allem durch das Jetset-Leben von Niarchos-Enkel Stavros junior, der nach Paris Hilton und diversen anderen Sternchen nun mit Model Jessica Hart ­liiert ist, in die Renovation des Eispavillons des Familienhotels Kulm in St. Moritz investieren.

Star-Architekt engagiert

Beauftragt mit den Arbeiten wurde der britische Star-Architekt Sir Norman Foster, der im Engadin schon ­diverse Projekte realisiert hat, zeitweise im Hochtal lebt und seit Jahren Stammgast am Skimarathon ist. Unterstützt wird Foster von seinem Engadiner Berufskollegen Arnd Küchel.

Geplant ist, den Umbau auf die Ski-Weltmeisterschaft im Jahr 2017 abzuschliessen. An diesem Event sollen die Medaillen-Zeremonien am Eispavillon stattfinden.

Gründer der Bergbahnen

Der Niarchos-Clan gehört in St. Moritz nicht nur zum Inventar der regelmässig präsenten Superreichen. Ohne den 1996 in Zürich verstorbenen Stavros senior wäre der Skiort heute auch nicht das, was er ist. Denn der Reeder war es, der in den 1950er-Jahren die Bergbahnen auf den Corvatsch und auf den Piz Nair gründete – und das Kulm kaufte.