UBS

 

Die UBS hat Reisen nach China generell eingeschränkt, wie Pressesprecherin Tatjana Togni sagt. Mitarbeiter, welche vom chinesischen Festland zurückkehren, haben die Anweisung, zwei Wochen lang von zu Hause aus zu arbeiten.

Credit Suisse

Die Credit Suisse lässt Mitarbeitende, die vom chinesischen Festland aus zurück kehren, zwei Wochen lang von zu Hause aus arbeiten. Auf Anfrage teilt die Bank mit, sie wolle einzelne Massnahmen nicht kommentieren.

Generell schreibt Pressesprecherin Melis Knecht: «Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität. Die Credit Suisse beobachtet weltweite Gesundheitsrisiken aufmerksam und ergreift Massnahmen, um sichere Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden zu gewährleisten.»

Zurich

Der Versicherungskonzern Zurich beschränkt derzeit Reisen seiner Mitarbeiter nach Festland-China, Hong Kong und Macao «aufs notwendigste», wie Pressesprecher Pavel Osipyants schreibt. Zürich beobachte die Situation eng. «Die Mitarbeiter sind gehalten, Anweisungen der Weltgesundheitsorganisation und des Centers for Dosease and Controls (CDC), sowie der Aussendepartemente ihrer Heimatländer zu befolgen. 

Swiss Re

Swiss Re verfolgte die Entwicklung des neuen Coronavirusstamms (2019-nCoV), der erstmals in Wuhan, China, entdeckt wurde, genauestens, schreibt Mediensprecher Willy-Andreas Heckmann. Darüber hinaus habe man folgende Massnahmen ergriffen:

  • Monitoring der neuesten Nachrichten und Entwicklungen
  • Untersuchung der Hauptrisikofaktoren, einschliesslich der Infektions-, Inkubations- und Letalitätsrate
  • Beobachtung der Eindämmungsmassnahmen an den relevanten Standorten
  • Beratung des Personals zu Präventivmassnahmen

 

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Schindler

Der Schindler Konzern arbeitet eng mit seiner Niederlassung in China zusammen, unterstützt von einem auf Dienstleistungen für Geschäftsreisende spezialisierten Unternehmen. Die meisten der Mitarbeitenden in China sind Chinesen. Im Moment plant Schindler keine Repatriierung von ausländischen Mitarbeitenden.

Schindler und das Joint Venture Jardine Schindler haben ihren Mitarbeitenden in China, Hongkong, Macau, Taiwan, Malaysia, Singapur, Thailand und Vietnam angeraten, bis auf weiteres von zuhause zu arbeiten. Darüber hinaus hat Schindler seine Mitarbeiter weltweit angewiesen, nicht notwendige Geschäftsreisen nach und aus China, Hongkong, Macau, Taiwan, Malaysia, Singapur und Thailand zu vermeiden.

Georg Fischer

Georg Fischer (GF) hat schon seit vielen Jahren einen Pandemie-Krisenstab eingerichtet. Im Fall des Corona-Virus richtet sich GF grundsätzlich nach den Empfehlungen der Weltgesundheits-Organisation WHO. Derzeit rät GF seinen Mitarbeitenden strikte von Reisen nach Wuhan und in die Provinz Hubei ab. Reisen in andere chinesische Städte sind erlaubt, sofern der Gesprächspartner überhaupt verfügbar ist, da in China bekanntlich die "Chinese New Year"-Ferien verlängert wurden. Diese Reisen sollten aber auf ein Minimum beschränkt und es muss den Anweisungen der chinesischen Behörden Folge geleistet werden. Die Mitarbeitenden sind angehalten, an stark frequentierten Plätzen Gesichtsmasken zu tragen.

Straumann

Der Dentalimplantatehersteller Straumann zählt etwa 10 Mitarbeitende in Wuhan. «Wir schauen die Situation vorsichtig an», sagte ein Sprecher laut AWP. Man habe zusätzliche Vorkehrungen zu Reisen und Aktivitäten getroffen. Zudem würde auch ein Kommunikationskanal mit regelmässigen Updates gepflegt.

 

Novartis

Der Pharmakonzern steht in regelmässigem Kontakt mit den lokalen Geschäftseinheiten in der betroffenen Region. Der Konzern hat die folgenden Sofortmassnahmen ergriffen:
- Aktivierung einer funktionsübergreifenden lokalen Task Force zur kontinuierlichen Bewertung der Situation sowie zur Koordination und Aktualisierung der Massnahmen
- Einstellung von Geschäftsreisen von und nach Wuhan, Provinz Hubei, China
- Mitarbeitende in China sind angewiesen, bis zum 10. Februar von zu Hause aus zu arbeiten
- Herausgabe einer Anleitung, wie sich Mitarbeitende vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können

Roche

Als Vorsichtsmassnahme wurde bei Roche in China der Urlaub zum Chinesischen Neujahrsfest um zwei Tage verlängert, zusätzlich können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. Geschäftsreisen innerhalb von China wurden auf ein Minimum reduziert.  Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Gesundheitsempfehlungen und werden regelmässig über den Stand der Situation informiert. Roche beschäftigt in China rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon arbeiten rund 200 Mitarbeiter in der Provinz Hubei.

ABB

Entsprechend der Anweisungen der chinesischen Regierung zur Eindämmung des Virus sind Reisen nach Wuhan untersagt. Das Unternehmen hat seine Mitarbeitenden informiert und ihnen unter anderem über mobile Apps verschiedene Verhaltenshinweise zur Verfügung gestellt. ABB ist gegenwärtig keine Infektionen bei eigenen Mitarbeitenden bekannt. Die Produktion ist zur Zeit ebenfalls nicht beeinflusst. ABB hat in Wuhan rund 100 Mitarbeitende, insgesamt sind es in China rund 20000.

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Nestlé

Nestlé wies laut AWP zudem daraufhin, dass die meisten Mitarbeitenden noch im Urlaub seien. Die chinesischen Neujahrsfeiertage wurden von der Regierung bis zum 2. Februar verlängert. Auch Nestlé untersagte alle nicht zwingenden Reisen von und nach China für Mitarbeitende weltweit.

Das Unternehmen informiere seine Mitarbeitenden laufend und umfassend über erforderliche Vorsichtsmassnahmen und erteile Empfehlungen, wie man sich beim Verdacht auf eine Ansteckung verhalten soll. In China seien ausserdem zusätzliche Biosicherheitsmassnahmen in den Fabriken, Büros und Verteilzentren installiert worden. Nestlé betrieb laut Angaben im Geschäftsbericht 2018 insgesamt 32 Fabriken in China, aber keine in Wuhan.

 

SGS

Heute ist keiner der in China ansässigen Mitarbeiter von SGS betroffen. SGS beschäftigt 15000 Mitarbeiter in China, davon etwa 200 in Wuhan. Die meisten Mitarbeiter sind Einheimische, und SGS hat nur sehr wenige Expatriates in China. Seit letzter Woche gelten Reisebeschränkungen sowohl für chinesische Mitarbeiter, die ins Ausland reisen, wie auch für alle anderen internationalen Mitarbeiter von SGS, die geschäftlich nach China reisen. Mitarbeitern vor Ort in China wird geraten, alle Geschäftsreisen zu stornieren.  Ebenso wurden alle Geschäftsreisen nach China, die von anderen Mitarbeitern der SGS-Gruppe international geplant wurden, ebenfalls gestrichen.

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