Händler erklärten, Anleger hätten die Korrektur als Einstiegs-Gelegenheit genutzt. Der SMI zog um 0,6 Prozent auf 11.990 Punkte an. Im Wochenverlauf resultierte ein Plus von 0,2 Prozent. Weiterhin dämpften die Sorgen vor den wirtschaftlichen Auswirkungen der um sich greifenden Verbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus die Kaufbereitschaft der Investoren.

Tagessieger waren die am Vortag abgestraften Swatch-Titel. Der Uhrenriese gewann 2,8 Prozent an Wert. Die Aktien des Elektrokonzerns ABB rückten 2,1 Prozent vor. Auch Finanzwerte legten zu, nachdem es mit den Renditen an den US-Anleihemärkte nach acht Tagen Talfahrt wieder bergauf ging. Die Versicherer Swiss Life und Zurich sowie die Grossbank UBS zogen jeweils um rund 1,5 Prozent an.

Sonova stürzten sieben Prozent ab und entwickelten sich damit im Gleichschritt mit anderen Hörgeräteherstellern. Auslöser waren Medienberichte, wonach US-Präsident Joe Biden plant, dass Hörgeräte in Zukunft rezeptfrei gekauft werden können. Damit wolle er den Wettbewerb ankurbeln und die Preise senken.