Starbucks-Kaffee kann man sich neuerdings nach Hause oder ins Büro liefern lassen. Die US-Kaffeekette geht mit dem ­Essenlieferdienst Uber Eats in der Schweiz eine Kooperation ein, berichtet die «NZZ am Sonntag». Nach einer erfolgreichen Testphase in Genf liefert Uber Eats ab nächster Woche Starbucks-Produkte – nicht nur Kaffee, sondern auch Salate, Sandwiches oder Donuts – in Zürich, St. Gallen und Winterthur aus. Weitere Städte sollen bald folgen. Bestellt wird über die Handy-App von Uber Eats. Deren Kuriere sind für die Abholung und Zustellung zuständig. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht. 

Zuletzt musste Starbucks Filialen in der Schweiz schliessen 

Nun ist Kaffee nicht das naheliegendste Lebensmittel, das man sich nach Hause liefern lässt. Doch Starbucks setzt voll auf den Delivery-Trend. 2018 in den USA lanciert, gibt es den lieferbaren Kaffee bereits in über zwölf Ländern. In der Schweiz mussten zuletzt zwar mehrere Filialen schliessen, derzeit gibt es 49 Starbucks-Geschäfte. Weltweit wuchs das Unternehmen aber konstant. Vor Corona machte Starbucks einen Umsatz von über 26 Milliarden Dollar. Die Zusammenarbeit mit Uber Eats scheint sich zu bewähren, die beiden Firmen kooperieren weltweit. Uber Eats setzt – wie auch der Taxiservice Uber – auf freiberufliche Zusteller, die ihre Aufträge via Handy entgegennehmen. In der Schweiz gibt es den Service in elf Städten.