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Handelskonzern
Straumann-Chef Gadola soll ab 2020 DKSH präsidieren

Marco Gadola, CEO der Straumann-Gruppe, portraitiert am 15. September 2015 im Geschaeftssitz in Basel. (KEYSTONE/Christian Beutler)Portrait of Marco Gadola, CEO of Straumann Group, taken in Basel, Switzerland, on September 15, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Straumann-Chef Marco Gadola. Quelle: © KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Bei DKSH kommt es zur Rochade: Marco Gadola, Noch-Chef von Straumann, soll nächstes Jahr Präsident des Verwaltungsrats werden.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Beim Vertriebs- und Dienstleistungskonzern DKSH kommt es zu einer Rochade im Verwaltungsrat. Marco Gadola, Wolfgang Baier und Jack Clemons werden der Generalversammlung vom 21. März zur Wahl als neue Mitglieder vorgeschlagen.

Gadola, derzeitiger Chef der Straumann-Gruppe, soll das Amt des Verwaltungsratspräsidenten dann ab der Generalversammlung 2020 übernehmen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Für das Amtsjahr 2019 stellt sich Ehrenpräsident Adrian Keller für die Wahl als Präsident zur Verfügung.

Gadola ab 2020

Baier und Clemons sollen ihre Ämter im Verwaltungsrat von DKSH sofort nach der Wahl antreten; Gadola folge dann Anfang 2020, nachdem er seine Verantwortung als Chef von Straumann übergeben habe. Die drei Kandidaten brächten alle internationale Branchenerfahrung und Verständnis für asiatische Märkte mit, so die Mitteilung.

Gadola verfügt den Angaben zufolge über eine langjährige Erfahrung in der Healthcare-, Konsumgüter- und Logistikindustrie. Wolfgang Baier ist derzeit Group Chief Executive Officer von Luxasia und war früher CEO von Singapore Post. Er sei ein Experte im Bereich Logistik, Digitalisierung und e-Commerce in Asien. Jack Clemons war Chef und Finanzchef der Bata Gruppe. Er weise eine jahrzehntelange, erfolgreiche Laufbahn im internationalen Handel und im Supply Chain Management auf.

Der derzeitige Präsident Jörg Wolle hatte bereits im vergangenen Herbst seinen Rückzug angekündigt. Anfang Februar hatten auch die VR-Mitglieder Theo Siegert, David Kamenetzky und Robert Peugeot bekanntgegeben, nicht zur Wiederwahl antreten zu wollen. Damit verringert sich die Zahl der Mitglieder des Gremiums auf neun von zuvor zehn.

(awp/tdr)

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