Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer war auch 2019 auf Wachstumskurs. Mit dem Umsatz gelang erneut ein zweistelliges Plus und dank eines Sparprogramms nahm der Gewinn überproportional zu. Den Aktionären winkt eine höhere Dividende.

Der Auftragseingang stieg um 6,1 Prozent auf 3,75 Milliarden Franken, während der Umsatz um 10,8 Prozent auf 3,73 Milliarden anzog. Zum höheren Umsatz und Bestellungseingang hätten die Divisionen Pumps Equipment, Rotating Equipment Services und Chemtech beigetragen, teilte Sulzer am Mittwoch mit. Die noch junge Division Applicator Systems sei hingegen leicht geschrumpft.

Beim Gewinn sah es noch besser aus. Das operative Ergebnis (EBITA) zog gegenüber dem Vorjahreswert um 15,1 Prozent auf 371,3 Millionen Franken an und die entsprechende Marge um 40 Basispunkte auf 10,0 Prozent. So verbesserte sich auch der den Aktionären zustehende Reingewinn um 35,4 Prozent auf 154,0 Millionen markant. Die Dividende soll denn auch um 50 Rappen auf 4,00 Franken erhöht werden.

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Mit den Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten mit Umsatz und operativem Gewinn übertroffen, mit dem Reingewinn dagegen nicht.

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Sulzer eine währungsbereinigte, organische Zunahme des Bestellungseingangs zwischen 2 und 4 Prozent und des Umsatzes von 1 bis 3 Prozent sowie eine EBITA-Marge im Bereich von 10,2 bis 10,5 Prozent.

«In einem unveränderten Preisumfeld führten höhere Volumen und eine solide operative Ausführung zu einer gesteigerten Profitabilität und einem Rekord-Free-Cash-Flow», liess sich in der Mitteilung CEO Greg Poux-Guillaume zitieren. «Die Aussichten für 2020 sind solide, und wir erwarten daher, auf diesen Erfolgen weiter aufzubauen.»

(awp/tdr)