Es ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass Mario Greco die Fragen zu langweilen beginnen: Das Bein des Zurich-Chefs beginnt zu wippen. Was ihm der Kauf des britischen Spezialversicherers Beazley bringe? «Zusammen mit Beazley könnten wir unsere Marktposition bei Spezialversicherungen ausbauen, hier sind wir bereits weltweit die Nummer drei», sagt Greco im Gespräch mit der Handelszeitung am Rande des WEF. Über mögliche andere Bieter mag er nicht spekulieren. Weitere Zitate – etwa zum Geschäftsverlauf – weist sein Medienchef ab; geht alles nicht, schliesslich kommen am 19. Februar die Jahreszahlen.

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Typisch Greco: Sein Fokus auf das Geschäft ist maximal. In der Versicherungsbranche hat er sich längst Kultstatus erarbeitet. Im März jährt sich seine Berufung an die Spitze des grössten Schweizer Versicherungskonzerns zum zehnten Mal. Nie hat er in dieser Zeit eines seiner Finanzziele verfehlt. Und auch die Ziele des aktuellen Strategiezyklus, der bis 2027 geht, sind in Griffweite oder gar schon erreicht. So soll die Eigenkapitalrendite über 23 Prozent erreichen – im ersten Halbjahr lag sie bei rund 26 Prozent.