Es war ein schwieriges Jahr für Nick Hayeks Reich: Der Umsatz von Swatch sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken, wie der Uhrenkonzern am Freitag mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt und im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Verkäufe um 1,3 Prozent ab. Analysten hatten im Durchschnitt organisch mit einem Rückgang von 5,0 Prozent gerechnet.
Der Betriebsgewinn EBIT brach auf 135 Millionen Franken ein – von 304 Millionen im Vorjahr. Das führte zu einer Marge von lediglich noch 2,1 Prozent nach 4,5 Prozent 2024. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 25 Millionen – ein Einbruch um 90 Prozent. Analysten hatten im Durchschnitt 127 Millionen erwartet.
Dividende bleibt bei 4.50 Franken
Den Aktionären will Swatch eine zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 4.50 Franken je Inhaberaktie auszahlen. Die Analystengemeinde hatte mit lediglich 3.43 Franken gerechnet.
Im Ausblick gibt sich Swatch für den weiteren Geschäftsverlauf zuversichtlich: Das sehr positive Momentum des zweiten Halbjahrs und die Beschleunigung im letzten Quartal hätten sich im Januar 2026 in allen Preissegmenten fortgesetzt, hiess es. Der Konzern erwartet für 2026 eine sehr positive Entwicklung von Umsatz und Volumen. Die Profitabilität soll sich substanziell verbessern.
Bewusst auf Kurzarbeit verzichtet
Der Konzern habe bewusst an seiner Strategie festgehalten, keine Entlassungen vorzunehmen, so Swatch weiter. Es sei auch bewusst darauf verzichtet worden, Kurzarbeitsentschädigungen zu beantragen. Dabei wäre der mögliche Jahresbetrag laut Swatch «erheblich» gewesen.
In der Tat nahm 2025 der Personalbestand auf Konzernebene nur um 2,1 Prozent ab – und zwar via natürliche Fluktuationen. Insgesamt beschäftigte die Swatch Group per Ende des letzten Jahres 31'796 Personen. Swatch sei die Aufrechterhaltung der Produktionskapazitäten sehr wichtig, betonte der Konzern. Man wolle auf die positive Dynamik der zweiten Jahreshälfte 2025 reagieren können, denn sie werde sich in 2026 fortsetzen.
(pbe/sda)
