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Ableger
Swiss Life gründet ein eigenes Innovationslabor

Swiss Life: Der grösste Schweizer Versicherer hat einen Ableger gegründet. Keystone

Der grösste Versicherer der Schweiz hat einen firmeneigenen Inkubator gegründet. Die neue Gesellschaft heisst Swiss Life Lab und setzt auf bekannte Gesichter: Mit an Bord ist Doodle-Erfinder Myke Näf.

Von Sven Millischer
am 01.07.2015

Der grösste Schweizer Versicherer hat jüngst eine eigene Gesellschaft namens Swiss Life Lab gegründet. Die Gesellschaft ist eine Art Innovationslabor, bezweckt unter anderem das «Gründen, Halten und Verwalten von Start-Up-Firmen im digitalen Bereich» und bietet «Dienstleistungen im Bereich Internet, Vorsorge und Immobilien» an.

Ivo Furrer, Schweiz-Chef der Swiss Life, bestätigt den Sachverhalt. «Das neu gegründete Swiss Life Lab soll uns wichtige Impulse für zukünftige Geschäftsmodelle, den Einsatz neuer Technologien und die Ansprache junger Zielgruppen bringen», sagt er. Das Lab werde eine wichtige Rolle als «Intermediär zu der sich rasch entwickelnden lokalen Start-Up-Szene spielen».

Doodle-Erfinder als Lab-Leiter

Der Konzern setzt bei seinem Vorhaben auf bekannte Gesichter: Die Lab-Leitung übernehmen Doodle-Erfinder Myke Näf und Students.ch-Gründer Adrian Bührer.

Bis Ende Jahr erwartet Schweiz-Chef Ivo Furrer Resultate aus dem Lab. Dazu werden sich die Laboranten in den nächsten Monaten auf folgende Themenfelder fokussieren: Mobilität im Immobilienmarkt, durchgängig physische und digitale Beratung sowie die Zukunft der Vorsorge. Es stehen komplexe Fragen an wie «Welche Rolle spielt der Konsumverzicht bei Jungen auf die persönliche Vorsorge?» oder «Wie können die Schweizer mittel- und langfristig dazu bewegt werden, mehr als eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen?».

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