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Swissquote verdient auch dank Kryptowährungen deutlich mehr

Swissquote-CEO Mark Buerki orientiert an einer Medienkonferenz in Zuerich am Dienstag, 3. Maerz 2015 über das vergangene Geschaeftsjahr. Die Online-Bank Swissquote hat im Geschaeftsjahr 2014 den Reingewinn bei einem deutlich gestiegenen Ertrag verdoppeln koennen. (KEYSTONE/Walter Bieri )
Swissquote-Chef Marc Bürki: Er kann viel bessere Zahlen präsentieren.Quelle: Keystone

Swissquote hat Gewinn und Ertrag im letzten Jahr deutlich gesteigert. Dazu trug auch das Geschäft mit Kryptowährungen bei.

Veröffentlicht am 10.01.2019

Die Onlinebank Swissquote hat ein neues Rekordresultat erreicht: Die eigenen Wachstumsprognosen seien 2018 erreicht und damit das beste Jahresergebnis der Geschichte erzielt worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Für den Gesamtertrag wird mit einer Grössenordnung von 214 Millionen Franken gerechnet – nach 187,8 Millionen 2017. Beim Vorsteuergewinn erwartet das Geldhaus 53,5 Millionen Franken. Der Gewinn legte damit im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent zu.

Bei der Zahlenvorlage zum Halbjahr Ende Juli hatte Swissquote die Prognosen erhöht und ein Wachstum bei Ertrag und Gewinn von 15 Prozent in Aussicht gestellt.

Swissquote lancierte Handel mit Cyberwährungen

Das hohe Ertragswachstum beruhe neben dem traditionellen Geschäft (Wertschriftenhandel, Devisen) auch auf dem erfolgreichen Handel mit Kryptowährungen, so Swissquote. Als erste europäische Onlinebank habe man diesen im Juli 2017 lanciert.

Das Resultat beinhaltet indes noch nicht die im August 2018 in Luxemburg übernommene Internaxx Bank. Die Akquisition muss noch von den Aufsichtsbehörden abgesegnet werden. Laut Swissquote wird dies per Ende des ersten Quartals passieren, weshalb sich die Übernahme dann im Jahresergebnis 2019 niederschlagen dürfte.

Detaillierte Jahreszahlen 2018 sind für den 8. März angekündigt.

(awp/mbü/tdr)

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