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Syngenta: Stefan Borgas soll Mike Mack beerben

Syngenta: Auf der Suche nach einem Nachfolger für Mike Mack. Keystone

Er hat bereits eine Basler Vergangenheit und sitzt auf dem Chefsessel eines israelischen Konkurrenten: Stefan Borgas. Der Deutsche gilt als heisser Kandidat für den vakanten CEO-Posten bei Syngenta.

Veröffentlicht am 21.03.2016

Der Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta könnte auf der Suche nach einem neuen Chef beim Rivalen Israel Chemicals fündig werden. Der dortige Firmenchef Stefan Borgas sei ein aussichtsreicher Kandidat im Rennen um die Führungsposition, berichteten israelische Medien am Montag. Der Deutsche Borgas ist seit 2009 im Verwaltungsrat von Syngenta. Vor seinem Amtsantritt bei ICL leitete er den Pharmazulieferer Lonza. Zudem hatte er mehrere Führungspositionen bei BASF inne.

Der israelische Konzern wollte sich zu den Berichten nicht äussern. «Es gibt keine Veränderung in der Rolle und dem Status von Stefan Borgas», sagte eine ICL-Sprecherin. Syngenta war zunächst nicht zu erreichen.

Enge Abstimmung mit ChemChina

Der frühere Syngenta-Chef Mike Mack war im Oktober zurückgetreten – zwei Monate, nachdem die Firma einen Übernahmeversuch des US-Rivalen Monsanto zurückgewiesen hatte. Seine Aufgaben hat vorübergehend Finanzchef John Ramsay übernommen.

Der Schweizer Konzern gehört künftig zum chinesischen Rivalen ChemChina, der das Unternehmen für 43 Milliarden Dollar schlucken will. Syngenta hatte angekündigt, künftige Entscheidungen über Führungspositionen eng mit den neuen Eigentümern abzustimmen.

(reuters/ise/mbü)

 

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