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Temenos: Gescheiterter Merger bringt Aktiensturz

Die Temenos-Aktie ist hart im Gegenwind. (Bild: Keystone)

Der Genfer Bankensoftwarehersteller Temenos hat die Fusionsgespräche mit seinem britischen Konkurrenten Misys abgebrochen. Obwohl die Nachricht nicht unerwartet kam, verlor die Temenos-Aktie am Montag

Veröffentlicht am 12.03.2012

Obwohl die Nachricht der gescheiterten Fusionspläne zwischen Temenos und Mysis nicht unerwartet kam - Misys hat auch mit anderen Interessenten über eine Übernahme verhandelt - verlor die Temenos-Aktie am Montag deutlich an Wert.

Kurz vor 10 Uhr notierte die Aktie 3,4 Prozent tiefer als noch am Freitagabend, nachdem der Aktienkurs nach Handelsbeginn kurzzeitig um 8 Prozent getaucht war. Der Gesamtmarkt entwickelte sich gemessen am Swiss Performance Index (SPI) mehr oder weniger stabil (-0,1 Prozent).

Temenos teilte mit, dass man unter gewissen Voraussetzungen - etwa falls eine andere Firma Misys ein Übernahmeangebot macht - gegebenenfalls in den nächsten sechs Monaten erneut eine Übernahmeofferte für Misys vorlegen werde.

Das Unternehmen hatte Anfang Februar zusammen mit Misys mitgeteilt, dass man sich grundlegend über die Rahmenbedingungen einer Fusion verständigt habe. Der Zusammenschluss hätte über einen Aktientausch abgewickelt werden sollen. Den Gesprächsabbruch wurde nun damit begründet, dass man sich schliesslich dennoch nicht einig geworden sei.

(chb/vst/sda)

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